Der Änderungen sind im Falle "Jaunty Jackalope" nur wenige. Eine allerdings markante Neuerung, welche der Benutzer vermutlich gleich bei der Installation bemerken dürfte, stellt die Verfügbarkeit des Dateisystems Ext4 dar. Im Allgemeinen geht die Installation in bekannter Manier, via Live-CD, vonstatten. So hat der Benutzer nicht nur die Möglichkeit, sich einen ersten Vorgeschmack auf sein neues Betriebssystem zu verschaffen, sondern auch die Kompatibilität hinsichtlich der Hardware unter die Lupe zu nehmen.
Wie bereits geschildert ist eine der erwähnenswertesten Änderungen die Einführung des Dateisystems Ext4, welches als Nachfolger des bisherigen Standardsystems Ext3 gehandelt wird. Indes lassen die Entwickler natürlich auch die Vor- und Nachteile des neuen Filesystems nicht unangesprochen. Unter anderem kann Ext4 mit deutlich größeren Datenmengen umgehen. Überdies spricht man von einem äußerst stabilen Dateisystem, das darüber hinaus auch besser skalieren soll. Nichtsdestotrotz bleibt Ext3 weiterhin das Default-Filesystem von Ubuntu. Dass Ext4 seit dem Release des Linux-Kernels in der Version 2.6.28 als stabil gilt, ändert an dieser Tatsache vorerst noch nichts. Einstweilen gilt die Empfehlung, besser zum alt bewährten Dateisystem zu greifen. So könne man etwaigen Schwierigkeiten und Problemen aus dem Weg gehen. Mit einer offiziellen Unterstützung sei ab dem Release von 9.10 zu rechnen, hieß es. Ferner bleibt die Neuerung ein Technology Preview.
Und auch die Startzeiten von Ubuntu Jaunty Jackalope sollen sich maßgeblich verbessert haben. Den bisherigen Bekanntmachungen zufolge soll ein Systemstart innerhalb von 25 Sekunden im Bereich des Möglichen liegen. Gewiss ist von diesem Aspekt aber die jeweilig eingesetzte Hardware abhängig.
Mit dem Release der Version 9.04 des freien Betriebssystems haben sich die Entwickler das Ziel gesetzt, Fehlermeldungen einheitlicher zu gestalten. Daher melden bereits einige Programme von Ubuntu mögliche Schwierigkeiten in einem gleichartigen Fenster in der oberen rechten Ecke des Bildschirms. Von einer wirklich einheitlichen Darstellung kann man aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sprechen. Mehrere Tools bleiben in dieser Angelegenheit offenbar noch bei den alt bewährten Verfahrensweisen.
Bezüglich der verfügbaren Updates gibt es auch eine Neuerung. Von nun an startet sich der Update-Manager ganz ohne das Zutun des Users. Bisher wurde lediglich das entsprechende Icon angezeigt, welches den Anwender auf die Verfügbarkeit von Updates aufmerksam machte. Informationen zu Sicherheitsupdates gibt es täglich. "Normale" Programmupdates lassen sich hingegen nur einmal pro Woche sehen.
Neben diesen Features bringt Jaunty Jackalope, wie jede andere neu herausgegebene Version, auch die ein oder andere neue Programmversion mit sich. Allen voran befinden sich besonders namenhafte Vertreter der Open-Source-Riege wie OpenOffice.org (3.0.1) und auch der Mozilla Firefox (3.0.9) im Paket. Dargestellt wird das ganze grafische Spektakel mithilfe des X-Servers in der Ausgabe 1.6. Neu ist dabei das sogenannte DRI2, welches Programmen einen Zugriff auf die Hardware ermöglicht. Unter dem Strich sollen sich verschiedene Anwendungen optisch angenehmer und vor allem besser darstellen lassen. Bezogen werden kann die beliebte Linux-Distribution von den üblichen Quellen. (gS-)
(via informationweek.com, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 23.04.2009 20:24 Uhr
Gleich Windows zu verwenden, verhält sich zu Wine ungefähr so wie die Aussage: "Wenn ich in Spanien deutsche Elektrogeräte mit Adapter-Stecker nutze, kann ich auch gleich nach Deutschland ziehen!". ;) Tatsache ist, dass auch unter Linux extreme Grafik möglich ist. Cedega oder Wine zu verwenden s ...
Übrigens steht auch in Wikipedia, dass DirectX eine Sammlung verschiedener APIs ist. Jou, hab mit damit haette Linux ja mit OpenGL sowas wie DirectX nur an die Grafik gedacht.*schaem* Es kostet wertvolle Zeit die man sinnvoller/produktiver verbringen könnte ...
Fuer Ubuntu muss ich kein Geld bezahlen und es ist quelloffen. Wo liegt nun der Nachteil? Es kostet wertvolle Zeit die man sinnvoller/produktiver verbringen könnte. Übrigens steht auch in Wikipedia, dass DirectX eine Sammlung verschiedener APIs ist. Vergleiche das mal mit: [qu ...
API solltest du mal in Wikipedia nachschlagen... ;) Ich hab DirectX nachgeschlagen http://de.wikipedia.org/wiki/DirectX#Aufbau_von_DirectX [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/DirectX#Alternativen_zu_D ...
Naja, wenn nicht ich, wer dann. Irgendwer muss hier den Unterschied zw. kostenlos und umsonst erklären. Danke! ;) Ubuntu ist sicher ne nette Initiative aber wenn man sich vor Augen hält, dass sogar ein Unix (aka OS-X) im Desktop-Markt viel weiter verbreitet ist als Linux is ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.