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Studie: Illegale Downloads nahezu in jedem Büro

Wie das Sicherheitsunternehmen Paolo Alto Networks zuletzt ermittelte, werden in 92 Prozent aller Firmennetzwerke unterschiedliche Filesharing-Programme oder Filehoster-Dienste in Anspruch genommen.

Im Rahmen einer Studie hat sich das Sicherheitsunternehmen Paolo Alto Networks in den vergangen Wochen zur Aufgabe gemacht, zahlreiche Firmen-Netzwerke nach namhaften Filesharing-Tools zu durchkämmen.

Grundlegendes Ziel war es, nach Ablauf der Untersuchungen die Menge der Filesharing-Nutzung von Büroangestellten am Arbeitsplatz abschätzen zu können. Hinsichtlich dieser Angelegenheit habe man mit der Anzahl der untersuchten Firmen nicht gespart, um im Anschluss repräsentative Ergebnisse liefern zu können. So wurden laut Paolo Alto Networks circa 60 ansehnliche Unternehmen weltweit auserwählt, die im Lauf der Analyse nach verdächtigen Filesharing-Tools durchwühlt werden sollten.

Die Ergebnisse waren offenkundig unangemeldet und versetzten die Analysten von Paolo Alto Networks in pures Erstaunen. Stolze 92 Prozent der insgesamt 60 getesteten Unternehmen wiesen zahlreiche Filesharing-Programme auf. Paolo Alto Networks zufolge waren auf den Computern der Angestellten überwiegend die zwei Clients Bittorrent und Gnuttella vertreten. Wenn man den Analysten des Sicherheitsunternehmens seinen Glauben schenkt, genießen die beiden Filehoster Rapidshare und MegaUpload ebenfalls eine beachtenswerte Beliebtheit. So sollen von 76 Prozent der entschleierten Computern regelmäßig Dateien von verschiedensten One-Click-Hostern heruntergeladen werden.

Im Zuge dieser Studie macht die Firma tadelnd darauf aufmerksam, dass die Bandbreite des Internets in den seltensten Fällen für berufliche Angelegenheiten ausgeschöpft wird. So könne man davon ausgehen, dass Media-Streams, Downloads von Filehostern, Filesharing-Tools und die Nutzung von Social Networks in den untersuchten Netzwerken die meiste Bandbreite in Anspruch nehmen. - Erfreulicherweise bleiben die Namen der überprüften Firmen der Öffentlichkeit vorenthalten. (Buddy09)

(via www.testticker.de, thx!)

News Redaktion am Donnerstag, 23.04.2009 21:52 Uhr

tagsTags: filesharing p2p studie illegale downloads arbeitsplatz büro och

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25 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • DrDuke am 25.04.2009 01:15:27

    Na klar benutzt man OCH's nur für Legale Files, das ist ungefähr so wie wenn einer mit Rips erwischt wird und dann behauptet er drehe damit nur Zigarren :D Ich kenne diese Problematik nur zu gut aus unserer eigenen Firma, wenn die User wiedermal die Leitung lahmlegen mit Zatoo oder sonst irgend ...

  • unimatrix01 am 24.04.2009 14:13:41

    Man könnte ja fast annehmen das Tauschen von Dingen gehört zum natürlichen Sozialverhalten ... 1) entweder typisch einzelkind oder 2) hat dir deine mama nicht beigebracht zu teilen! ...

  • am 24.04.2009 14:02:09

    OT: Ob ein Artikel tatsächlich Bild Niveau hat oder nicht ist eine Sache. Eine Überschrift hat immer den Zweck auf einen Artikel aufmerksam zu machen. So gesehen kann eine Überschrift gar nicht "reißerisch" genug sein. Anders als bei der Bild Zeitung verleitet eine gulli Überschrift ja auch nic ...

  • tranquil am 24.04.2009 09:44:23

    Also ich kenn auch einen Fall aus einem namenhaften deutsche Speditionsunternehmen. Bei denen steht im Büro ein von den Mitarbeitern selbstfinanzierter Rechner auf den jeder mal seinen geladenen Warrez lädt (via DvD oder USB-stick) und dann jeder Mitarbeiter sich das was er will auf ...

  • am 24.04.2009 03:13:09

    Danke, Dein Kommentar hat BILD-Niveau. Für einen entsprechenden Text scheint es bei Dir ja nicht zu reichen. Wie gesagt, die Studie entstammt nicht unseren Recherchen, sondern denen eines Unternehmens. Also beschwer Dich bei denen wenn die meinen, daß das so ist. Wir melden hier das, wa ...

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