
Es handelt es sich dabei um die erste Abstimmung hinsichtlich der ABG. Die Betreiber von Facebook haben in diesem Fall wie bereits angekündigt die User selbst entscheiden lassen. Alles in allem wird dieses Unterfangen als Schritt in eine deutlich "offenere und transparentere" Zukunft angesehen. Insgesamt dauerte die Abstimmung nur eine Woche an (gulli:news berichtete). Von einer großartigen Beteiligung kann man allerdings nicht sprechen. Nur etwas über 600.000 registrierte User haben sich daran beteiligt und die Änderung der AGB in eine bestimmte Richtung gelenkt.
Um genau zu sein, waren 634.300 Facebook-Mitglieder an der Wahl beteiligt. Am gestrigen Donnerstag kam man zu einem Resultat. Letztlich ergibt sich daraus die Folge, dass die Nutzungsbedingungen geändert werden. Den aktuell wirksamen Bedingungen kehrt man indes den Rücken zu. Es wäre durchaus möglich gewesen, die bisher gültigen Gegebenheiten unangetastet zu lassen und diese zu belassen. Offenbar war den Usern von Facebook aber die überarbeitete Version der erst kürzlich auf heftige Proteste gestoßene Regelung lieber.
74,4 Prozent aller Beteiligten sprachen sich letztlich dafür aus. Damit auch alles form- und sachgerecht gehandhabt werden kann, soll nun ein unabhängiger Prüfer den Fall bearbeiten. Denn auf ein vergleichbares Schauspiel, welches sich bei den letzten, sang und klanglosen Änderungen zugetragen hat, können sowohl die User als auch die Betreiber bestens verzichten. Sobald die Abstimmung als abgesegnet angesehen werden kann, werden die "Principles and Statement of Rights and Responsibilities" in Kraft treten. Natürlich sind davon auch die Nutzer aus Deutschland betroffen. In den Kreisen der Datenschützer begrüßt man vorwiegend die Entfernung einiger teils sehr bedeutender Worte aus den AGB. Ferner sind damit "unwiderruflich" und "zeitlich unbegrenzt" im Zusammenhang mit der Nutzung von Nutzerdaten gemeint. Infolgedessen können die von den Usern veröffentlichten Inhalte auch ohne Probleme widerrufen werden, was bisher nicht möglich war. (gS-)
(via AP, thx!)
News Redaktion am Freitag, 24.04.2009 18:56 Uhr
Dass es in den neuen AGBs jetzt eine Regelung gibt, die es Einwohnern von Ländern die unter U.S.-Embargo stehen verbietet die Dienste von Facebook zu nutzen wird dann wohl mal verschwiegen oder was? ...
Und die dümmsten Schafe wählen ihre Henker selbst. Was erwartest du von Nutzern solcher Plattformen? Die sind es doch gewohnt sich selbst zu prostituieren. (Im übertragenem Sinne versteht sich.) ...
der ABGjap, und der ubs-stecker an meinem rechner ist kaputt.... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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