
Auslöser für die Festnahmen war ein Fehler eines britischen Politikers gewesen, der Geheimpapiere, die sich unter anderem mit der Beobachtung der Terrorverdächtigen durch die Behörden befassten, offen herumtrug. Diese konnten abfotografiert werden und gelangten so ins Internet, was die Behörden zum Handeln zwang: Anstatt weiter zu beobachten, wurden die Verdächtigen sofort festgenommen. (gulli:news berichtete)
Dies könnte nun mit dazu beigetragen haben, dass Polizei und Staatsanwaltschaft eine herbe Enttäuschung erlebten. Ob nun die überstürzte Verhaftung verhinderte, dass genug stichhaltige Beweise gesammelt wurden, oder ob man schlicht und ergreifend von Anfang an die Falschen auf dem Radar hatte - den zwölf Männern konnte nichts nachgewiesen werden. Am vergangenen Mittwoch wurden sie, nach knapp zwei Wochen in Haft, ausnahmslos freigelassen. 11 von ihnen, die pakistanischer Herkunft sind, werden eventuell bald abgeschoben.
Das Muslim Council of Britain ist verärgert über das Verhalten der Behörden und bezeichnete dieses gegenüber den Medien als "unehrenhaft". Sie betonten, die Verdächtigen seien weder Extremisten noch Terroristen, sondern hätten in Großbritannien lediglich studieren und arbeiten wollen. Die Ermittlungsbehörden halten ihren Schritt, die Männer sofort zu verhaften, dagegen noch immer für richtig, geben allerdings zu, es habe "Probleme mit der öffentlichen Darstellung" gegeben. (Annika Kremer)
(via BBC, thx!)
(Bildquelle: 1955fm.com, thx!)
News Redaktion am Freitag, 24.04.2009 22:56 Uhr
12 Leute für 2 Wochen in U-Haft und keine Beweise man man.... ...anschließend abschieben... boha Tja, im Zweifel einfach abknallen, so sind die Ordnungsbehörden ebend. ...
So ist das mit "Probleme mit der öffentlichen Darstellung", oder wie war es noch im Oktober am Kölner Bahnhof? Was war denn da? ...
So ist das mit "Probleme mit der öffentlichen Darstellung", oder wie war es noch im Oktober am Kölner Bahnhof? ...
bei den briten ist das gar nichts unübliches. mit pomp werden ein paar vermeintlich böse jungs medienwirksam eingeknastet, um dann später wieder auf freien fuss gesetz zu werden. mfg chronoton ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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