
Phorm ist auf Online-Werbung spezialisiert. Um gezieltere Werbung anbieten zu können, führt die Firma eine umfangreiche Überwachung des Benutzerverhaltens, unter anderem durch sogenannte Deep Packet Inspection, durch. Dieses Verhalten trieb Datenschützer von Anfang an auf die Barrikaden.
Das britische Innenministerium dagegen war der Firma gegenüber offenbar ganz besonders wohlwollend. Wie jetzt veröffentlichte E-Mails belegen, stimmten sich das Ministerium und Phorm bei der Darstellung des Dienstes gegenüber der Öffentlichkeit offenbar sehr genau miteinander ab; beispielsweise korrigierte Phorm diesbezügliche Texte der Regierung vor deren Veröffentlichung. Phorm fragte außerdem wiederholt nach, ob die Regierung keine Bedenken gegenüber dem Programm habe. So hoffte Phorm auf eine größere Akzeptanz seines Systems. Oppositionspolitiker, darunter Baroness Sue Miller, Innenexpertin der Liberaldemokraten und für die Veröffentlichung der Mails unter dem Freedom of Information Act verantwortlich, sind entsetzt und verurteilen diese "Geheimabsprachen". Das Innenministerium dagegen ist sich keiner Schuld bewusst und gibt an, rechtmäßig und zum Wohle der Bevölkerung gehandelt zu haben. Phorm selbst geht sogar einen Schritt weiter und sieht sich als Opfer einer "Schmutzkampagne". (Annika Kremer)
(via BBC, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 28.04.2009 22:49 Uhr
Mal wieder das Standard-Reflexion-Verhalten bei Politikern und Wirtschaft, wenn eine Schuld offensichtlich ist: "Wir? Wir handeln nur zum Wohl des Volkes! Und wer uns jetzt angreift kann deshalb nur ein übler Hetzer und Verräter sein!" Warum kommt mir diese inhaltlose Argumentation ...
Um gezieltere Werbung anbieten zu können, führt die Firma eine umfangreiche Überwachung des Benutzerverhaltens, unter anderem durch sogenannte Deep Packet Inspection, durch. Dieses Verhalten trieb Datenschützer von Anfang an auf die Barrikaden. Wusste gar nicht da ...
"Carnivore" für Werbefuzzis ! "Spam" wird effizient in die Pakete eingeschläust ... KiPo, Bombenbastelanleitungen u.ä. natürlich auch (Dissidentenkillerapplikation), da sich eine Britische Regierung nach Einführung dieses Systems einer wachsenden Anzahl von Gefährdern und Terrorzellen gegenü ...
Hätte ich das im P&G geschrieben, würde ich als VTler betitelt und in die entsprechende Schublade gesteckt werden... ...
Mal wieder das Standard-Reflexion-Verhalten bei Politikern und Wirtschaft, wenn eine Schuld offensichtlich ist: "Wir? Wir handeln nur zum Wohl des Volkes! Und wer uns jetzt angreift kann deshalb nur ein übler Hetzer und Verräter sein!" Warum kommt mir diese inhaltlose Argumentation nur so bekann ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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