Seitdem der Android Market in Google Play umstrukturiert wurde, können sich Anwender auf dieser cloud-basierten Plattform für ihre unterstützten Geräte Spiele, Musik, Bücher und Anwendungen beschaffen. Eigentlich auch jene Anwendungen, die sich das Filtern von Werbeanzeigen von Webseiten zur Aufgabe gemacht haben: Adblocker. Bis dato waren auch Ad- oder Werbeblocker auf dem Play Store verfügbar. Damit ist jedoch Schluss.
Betroffen sind unter anderem Android Adfree, Adblock Plus oder Adaway. Diese Adblocker können laut Google nicht länger im Play Store zur Verfügung gestellt werden. In einem Formschreiben an die jeweiligen Betreiber dieser Anwendungen heißt es, dass Adblocker gegen die Richtlinien des Play Store verstoßen. So sei es verboten Produkte zu vertreiben, durch die "Geräte, Server, Netzwerke oder sonstiges Eigentum oder sonstige Dienstleistungen von Dritten beeinträchtigt, gestört oder beschädigt werden oder auf sie in unerlaubter Weise zugegriffen wird". Demnach seien Adblocker für den einwandfreien Ablauf anderer Apps hinderlich.
Es ist interessant zu beobachten, inwiefern der Internet-Gigant Google derzeit zahlreichen Internet-Plattformen Zugeständnisse bezüglich ihrer Werbeeinnahmen einräumt. Dass Adblocker Werbeeinnahmen im Wege stehen, ist offensichtlich.
Auch kann durch die heute bekannt gewordene Schließung des Google Readers ein Schwenk zum zuletzt vom Bundestag beschlossenen Leistungsschutzrecht gemacht werden. Mit dem Leistungsschutzrecht sollen die Leistungen von Presseverlagen im Internet künftig durch das Urheberrecht dahingehend geschützt werden, dass ihre Textinhalte nicht ohne weiteres auf der Internetpräsenz der Suchmaschinen angezeigt werden dürfen. So profitiere etwa Google an Werbeeinnahmen von Texten Dritter, wenn der Leser nicht auf den entsprechenden Link klicke und sich mit der vom Suchmaschinenbetreiber angezeigten Textpassage des Drittanbierters begnüge. Gerade dieser Google Dienst, der Inhalte von Dritt-Portalen in anzeigte, wird nun geschlossen.
Text-Quellen: heise
Sener Dincer (g+) am Donnerstag, 14.03.2013 13:17 Uhr
@Pirat: Es gibt weit mehr Stores als den google Store und an den Durchschnittsuser richtet sich diese App wie gesagt nicht, da man erst mal root braucht. Außerdem: wer googlen kann, kann die App auch ohne Probleme installieren. Das Entfernen aus dem Store ist also kein Bein ...
Von so einer App wird man eher erfahren wenn man nach "Werbung entfernen" "Werbung blockieren" o.ä googelt. (Ironisch, ich weiß.) ...
@Pirat: Es gibt weit mehr Stores als den google Store und an den Durchschnittsuser richtet sich diese App wie gesagt nicht, da man erst mal root braucht. Außerdem: wer googlen kann, kann die App auch ohne Probleme installieren. Das Entfernen aus dem Store ist also kein Beinbruch, nur die Begründung ...
Na ja, wenn eine App aus dem store fliegt wird das installieren/updaten für den Durchschnittsuser zumindest komplizierter, wobei da die Situation bei Apple noch schlimmer ist... Hinzu kommt, dass viele User von einer solchen App erst durch den Store erfahren... ...
Die sind ja langsam so schlimm wie Apple, seit wann geht es Papa-Google an was ich mir auf meinem Handy installiere? dum? Seit wann geht es Pirat23 etwas an, was Google in seinem Store anbietet? Von 'installieren' ist nirgends die Rede. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.