Skype
Die französische Telekommunikations-Aufsichtsbehörde ARCEP teilte kürzlich der Staatsanwaltschaft mit, dass sich Skype, da es den französischern Bürgern eine Kommunikationsmöglichkeit zur Verfügung stelle, als Telekommunikations-Dienstleister registrieren müsse. Damit würden sie auch der französischen Gesetzgebung für derartige Unternehmen unterliegen. Diese beinhalten unter anderem die Verpflichtung, der französischen Polizei die Möglichkeit zum Abhören sämtlicher Gespräche zur Verfügung zu stellen, aber auch andere Auflagen wie beispielsweise die Weiterleitung von Notrufen.
ARCEP wirft dem mittlerweile zu Microsof gehörende Unternehmen Skype, dessen europäische Hauptniederlassung sich in Luxemburg befindet, vor, es habe sich bislang geweigert, diese Registrierung durchzuführen. Zwar seien nicht alle von Skype angebotenen Dienste dem Bereich der Telekommunikation zuzuordnen, erklärte die Behörde in einer Pressemitteilung. Dennoch sei Skype ein derartiger Dienstleister, da die Software Nutzern durch ihre "Skype Out"-Funktion ermögliche, Festnetz- und Mobiltelefone in Frankreich und anderen Ländern anzurufen. Sollte Skype sich weiterhin weigern, sich zu registrieren, droht eine Anklage.
Die französische Telekommunikations-Gesetzgebung ist vergleichsweise streng, wie kürzlich unter anderem Google, Facebook und Twitter feststellen mussten. Inwiefern die französische Regierung aber tatsächlich eine Handhabe gegen Skype hat - oder ob sich Skype womöglich aus taktischen Gründen zur Kooperation entschließt - bleibt aber abzuwarten.
Text-Quellen: The Next Web
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 13.03.2013 16:05 Uhr
Ich glaube der Unterschied liegt aber darin, dass Skype mehr Werbung für seine Premium Dienste (die man so auch nutzen kann :m) ) zeigt. Außerdem kann man ja auch normale Nummern (Festnetz, Handy) mit Skype anrufen. Hat ICQ oder vergleichbares überhaupt Interesse daran, etwas zu verkaufen? ...
Skype bietet bereits den US Behörden Zugang zum Abhören ihrer Software. Auch Deutschland wurde diese Option angeboten, was aber in Deutschland aufgrund verschiedener Gesetze zum Datenschutz und der Privatsphäre (Telekomunikationsgeheimnis usw) nicht in Anspruch nehmen darf. Stattdessen werden Millio ...
Skype Hört nich ab ? is mir ja was ganz neues :D Ihre Schlüssel gibts ja über all ;) ...
Dem Internet-Telefonie-Anbieter Skype könnten juristische Probleme in Frankreich drohen, wenn das Unternehmen weiterhin versäumt, sich als Telekommunikations-Dienstleister zu registrieren. Unter anderem würde diese Registrierung bedeuten, dass Skype den französischen Gesetzen über die Bereitstellung ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.