ASRock: Mini ITX Prototyp mit "Haswell" Mainboard
ASRock zeigte interessanterweise auch den Prototypen eines Mini-ITX-Systems mit einem eigens entwickelten Gehäuse und genügend Platz für eine GeForce GTX 680. ASRocks Prototyp-System stammt frisch aus Taiwan und befindet sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Der Hersteller arbeitet jedoch daran, das System wie gezeigt oder zumindest ähnlich innerhalb des laufenden Jahres auf den Markt zu bringen. Ob ASRock jedoch nur das Mini-ITX-Gehäuse samt PCIe-Riser-Karte oder komplette PC-Systeme vermarkten will, steht aktuell noch nicht fest. Neben einem Mini-ITX-Mainboard bietet das Gehäuse Platz für ein Slimline-Laufwerk, ein SFX-Netzteil und bis zu zwei 2,5"-Festplatten. Die Grafikkarte wird ähnlich wie bei Alienwares X51 Serie oder anderen Mini-ITX-Spielesystemen via PCIe-Riser-Card parallel zum Mainboard verbaut, was ein schmaleres Gehäuse und einfachere Kühlung erlauben soll.
Neben ASRock zeigten unter anderem auch MSi und Biostar bereits einige Mainboards für den neuen Sockel 1150. Die gezeigten Mainboards boten dabei wenig Überraschungen. So sieht man zunehmend mehr USB-3-Schnittstellen und auch der veraltete SATA-2-Standard wird durch die vor allem für SSDs vorteilhafte neue SATA-3-Generation abgelöst. Biostar setzt auf vielen der gezeigten Mainboards auf das bereits von älteren Biostar-Mainboards bekannte Hi-Fi-Audio-Konzept, welches mit ausgewählten Hi-Fi-Kondensatoren, einem Kopfhörerverstärker und einer besseren Abschirmung der Soundkarte eine überdurchschnittliche Soundquailät verspricht. Ähnliche Konzepte zeigten sich bereits vor einiger Zeit bei der Gigabyte "Sniper"-Serie und Platinen von ASUS' "Repubilc of Gamers"-Produktlinie.
Musik-Enthusiasten und Spielern ohne separate PCIe-Soundkarte kommt die Entwicklung hin zu hochwertigem Onboard-Sound sicherlich entgegen. Generell läst sich auch der Trend hin zu kleineren Wohnzimmer-PC-Systemen klar im Markt erkennen. So bietet mittlerweile fast jeder Hersteller Mini-ITX-Platinen mit mehr oder weniger guter Ausstattung an. Auch einige der gezeigten "Haswell"-Mainboards setzen auf das Mini-ITX-Format. In Sachen Ausstattung muss der normale Nutzer hier je nach Modell kaum noch Abstriche machen. So bieten gut ausgestattete Mini-ITX-Mainboards WLAN- und Bluetooth-Support, haben ausreichend USB-3-Anschlüsse und können ja nach Modell bis zu acht SATA-3-Anschlüsse bieten. Die neuen Sockel-1150-Mainboards, die gezeigt wurden, boten übrigens meistens einen Displayport-Anschuss und zusätzlich mehrere HDMI- oder DVI-Anschlüsse. Für Intels Multi-Monitor-Support mit drei Bildschirmen ist eine der Vorraussetzungen, dass eines der Displays zwingend via Displayport verbunden werden muss. Erfreulicherweise wurde bei fast allen gezeigten Boards auf einen VGA-Ausgang verzichtet. Möchte jemand denoch einen Monitor nutzen, welcher nur einen VGA-Eingang besitzt, bleibt nur die Möglichkeit über einen DVI-Adapter.
Für den Durchschnittsnutzer reicht die Ausstattung der Mini-ITX-Mainboards insgesamt also bereits zum jetztigen Zeitpunkt mehr als aus. Der größte Kompromiss des kleinen Formfaktors ist natürlich die Beschränkung auf lediglich eine PCIe-Steckkarte. So wird es um so wichtiger, dass das Mainboard selbst die meisten Funktionen wie WLAN bereits mitbringt. Der Trend hin zu besserem onBoard-Sound könnte hier zudem helfen, da man neben einer Grafikkarte maximal eine USB-Soundkarte mit einem solchen Mainboard verwenden könnte. Positiver Trend: Dank mSATA-Steckplatz ist es mittlerweile auf vielen Mini-ITX-Mainboards möglich, eine mSATA-SSD zu verbauen, die entweder als normale Partition oder als Flash-Cache via Intels RST-Technik verwendet werden kann. Diese kosten aktuell kaum mehr als normale 2,5-Zoll-SSDs und nehmen deutlich weniger Platz im Gehäuse weg.
Malte Kremer (g+) am Mittwoch, 06.03.2013 14:13 Uhr
Reist mich nicht wirklich vom Hocker! :coffee: ...
Die Qualität von Onboard-Sound ist heute echt total schnuppe. Der Sound geht in 50% der Fälle über HDMI digital ans Ausgabegerät, in 40% analog auf ein Headset (und die sind zu 99% sowieso Brüllbügel) und in 10% auf eine externe, analoge Mehrkanallösung unter 100 Euro. Oder mit anderen Worten, von ...
Auf der diesjährigen CeBIT gab es die ersten Mainboards für Intels "Haswell"-Prozessoren zu sehen. Allerdings war die Auswahl noch recht klein und es gab kaum Details zu Intels neuer Prozessorgeneration, welche immerhin Mitte des jahres die aktuelle "Ivy Bride"-Generation beerben soll. [url=http:// ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.