Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Bradley Mannings Stellungnahme vor Gericht (Teil 3)
vorherige News
nächste News

Bradley Mannings Stellungnahme vor Gericht (Teil 3)

WikiLeaks (Logo)

WikiLeaks (Logo)

Am vergangenen Donnerstag machte Bradley Manning vor dem Militärgericht eine umfassende Aussage über die ihm vorgeworfene Weitergabe von Geheimdokumenten der USA an die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. In dieser Aussage kamen zahlreiche Details über die Leaks zu Tage, von denen hier die wichtigsten zusammengefasst werden.

Im Laufe seiner Aussage sprach Manning ausführlich über die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks, sein Verhältnis zu dieser und seine Einschätzung ihrer Rolle und Bedeutung. Manning bezeichnete die Plattform in seiner Aussage mit dem Begriff "WikiLeaks Organization" oder meist mit der daraus abgeleiteten Abkürzung WLO.

Erste Beschäftigung mit WikiLeaks

Manning berichtet, schon während seines Trainings in Arizona habe er zum ersten Mal vage etwas von WikiLeaks gehört. Wirklich interessiert habe er sich für die Organisation aber erst, nachdem diese im November 2009 eine Vielzahl von SMS und Pager-Nachrichten vom 11. September 2001 veröffentlicht habe. Diese Aussage deckt sich mit einer Bemerkung Mannings in den bekannten Chatlogs mit Adrian Lamo (deren Echtheit nicht bewiesen ist, aber durch die hier besprochene Aussage Mannings vor Gericht weitaus wahrscheinlicher wird, da sich die beiden Dokumente in weiten Teilen decken oder ergänzen). In diesen hatte Manning erklärt, die SMS seien wahrscheinlich aus einer Datenbank der NSA geleakt worden. Diese Einschätzung wiederholte er vor Gericht nicht. Er erklärte aber, er sei zu dem Schluss gekommen, dass diese Nachrichten "angesichts des schieren Umfangs und Detail-Reichtums der Nachrichten sehr wahrscheinlich echt" seien.

Nach diesem Leak, so Manning, habe er begonnen, zum Thema WikiLeaks zu recherchieren. Dies sei sowohl in öffentlichen Quellen als auch im SIPRNet erfolgt. Parallel dazu habe er begonnen, die WikiLeaks-Website im Auge zu behalten. Im Rahmen seiner Recherchen sei er auf einen Bericht des "United States Army Counter Intelligence Center" (USACIC) gestoßen, in dem das Bedrohungs-Potential von WikiLeaks für die nationale Sicherheit thematisiert wurde. Diesen habe er gelesen und anschließend weitere Recherchen angestellt.

WikiLeaks - Terroristen oder Teil der freien Presse?

It's time to open the archives - WikiLeaks sieht sich selbst als legitimes Presse-Organ.

It's time to open the archives - WikiLeaks sieht sich selbst als legitimes Presse-Organ.

Manning begann nach eigener Aussage bald, Zweifel an der Einschätzung der Militärführung in Bezug auf WikiLeaks zu hegen. Im Rahmen seiner Internet-Recherche sei er auf Informationen gestoßen, die dem USACIC widersprochen hätten, so der Analyst. Diesen zufolge erschien WikiLeaks "ähnlich wie andere Presse-Agenturen dem Ziel verpflichtet zu sein, illegale Aktivitäten und Korruption aufzudecken".WikiLeaks, so Manning, habe für seine journalistische Arbeit Auszeichnungen und viel Anerkennung erhalten. Zudem seien viele der dort veröffentlichten Informationen - ironischer Weise - auch für seine Arbeit als Militär-Analyst hilfreich gewesen. Er habe ebenso bei WikiLeaks nach Informationen gesucht wie etwa bei den Mainstream-Nachrichtenagenturen AP und Reuters sowie privaten Ermittlungsfirmen und Informations-Dienstleistern (darunter auch dem seit dem Anonymous-Leak berüchtigten Privatermittler-Dienst Strategic Forecasting/Stratfor).

WikiLeaks-IRC/-Jabber

Bald darauf, im Januar 2010, begann Manning nach eigenen Angaben mit dem regelmäßigen Besuch des WikiLeaks-IRC. Primär, so Manning, sei dies zunächst aus Neugier geschehen. Er habe wissen wollen, "wo und warum sie an die oben erwähnten SMS gelangten" und habe gehofft, dass das Sammeln von Informationen über WikiLeaks ihm beim Erreichen dieses Ziels helfen werde. Auch habe er wissen wollen, wie WikiLeaks strukturiert sei und auf welchem Wege das Sammeln von Informationen dort funktionierte.

Zunächst blieb Manning im IRC passiv und beobachtete die Konversation. Die Gespräche, deren Zeuge er geworden sei, "waren meist technischer Natur, aber sie wechselten manchmal zu einer lebendigen Debatte über Themen, die der betreffenden Person wahrscheinlich besonders wichtig waren."

Nach und nach habe er sich mehr an den Gesprächen beteiligt, insbesondere, wenn diese sich mit geopolitischen Ereignissen oder IT-Themen wie Netzwerk-Technik und Verschlüsselung befasst hätten, sagte Manning. Er habe WikiLeaks anhand dieser Gespräche als sehr akademisch ausgerichtet erlebt.

Ende Februar oder Anfang März 2010 sei das WikiLeaks-IRC dann nicht mehr verfügbar gewesen. Viele Stammgäste seien auf den dezentralen Instant Messenger Jabber ausgewichen. Auch Manning wurde dort bald zum Stammgast.Dies habe ihm geholfen, die Einsamkeit und Langeweile während seiner Stationierung zu bekämpfen und motiviert zu bleiben. 

Annika Kremer (g+) am Dienstag, 05.03.2013 13:31 Uhr

Tags: pressefreiheit whistleblowing wikileaks bradley manning

 
Weitere interessante News
3 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Rob_ert am 06.03.2013 12:19:23

    Ja finde auch, dass sich das so gut liest. Bin dafür, dass sich die Redaktion ein bischen Zeit nimmt um da nen ordentlichen Text dras zu basteln. ...

  • Annika_Kremer am 06.03.2013 12:06:34

    Im Original fand die Aussage auf einmal statt (dürfte mindestens eine Stunde gedauert haben; der originale von Manning vorgeschriebene Text hat 35 Seiten). Es gibt lediglich Zwischen-Überschriften, die bestimmte Themen abgrenzen. Aber da, wie du schon sagtest, wenige Leute tatsächlich einen Artikel ...

  • Cyperfriend am 05.03.2013 20:37:05

    Eigentlich ist es gut, dass die aussage nur "häppchenweise" veröffentlicht wird, weil so ein Mega-Artikel über X-Seiten will niemand lesen. Mich würde aber interessieren, ob Gulli diese Aufteilung vornimmt oder ob die Aussagen auch im Original nur stückweise veröffentlicht werden? ...

  • Annika_Kremer am 05.03.2013 13:31:13

    Am vergangenen Donnerstag machte Bradley Manning vor dem Militärgericht eine umfassende Aussage über die ihm vorgeworfene Weitergabe von Geheimdokumenten der USA an die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. In dieser Aussage kamen zahlreiche Details über die Leaks zu Tage, von denen hier die wichtigst ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Hotline Miami 2 - Teaser Trailer
Play
Hands-On - Huawei Ascend P6
Play
Murdered: Soul Suspect - erstes Gameplay
News [Kurioses]

StudiVZ-Gründer spricht sich für bewaffneten Kampf gegen Erdogan aus

Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr

Recep Tayyip Erdogan

Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips