Bradley Manning
Manning hatte am vergangenen Donnerstag eine Reihe geringerer Verbrechen, die eine Höchstrafe von 20 Jahren bedeuten würden, zugegeben (gulli:News berichtete). So gab er unter anderem die unerlaubte Beschaffung und Weitergabe von Geheiminformationen zu, nicht aber die ihm zur Last gelegten schwereren IT-Delikte sowie die Spionage und Unterstützung des Feindes.
Armee-Analysten deuteten nun an, dass sie den 25-jährigen Militär-Analysten trotz dieses Teilgeständnisses wie geplant anklagen wollen. So soll auch die Anklage der "Unterstützung des Feindes" - ein Verstoß gegen den umstrittenen Espionage Act - bestehen bleiben. Manning wäre somit bereits die sechste Person, die unter der Obama-Regierung wegen Leaks unter dem Espionage Act angeklagt würde. Dies entspricht einer höheren Anzahl derartiger Fälle als unter allen anderen US-Regierungen seit 1917 zusammen genommen.
Mannings Unterstützer argumentieren, dass Manning mit seinem teilweisen Geständnis genug getan habe und eine weiter gehende Anklage ein schamlos politischer Akt wäre. Jeff Paterson, Sprecher des "Bradley Manning Support Network", erklärte gegenüber Journalisten: "Vom ersten Tag an hatte die Anklage die Option, Bradley [Manning] problemlos wegen der Anklagepunkte, die er nun zugegeben hat, anzuklagen. Wenn sie mit dem Espionage Act weitermachen, ist das, weil sie eine politische Nachricht senden wollen, dass das, was Bradley [Manning] getan hat, nicht toleriert wird." Schon mehrfach hatten Unterstützer die Regierung beschuldigt, an Manning aus politischen Gründen ein Exempel statuieren zu wollen.
Text-Quellen: The Guardian
Annika Kremer (g+) am Samstag, 02.03.2013 15:33 Uhr
Aber obs dann die richtige Lösung ist die Infos an die Presse bzw. WikiLeaks weiterzugeben?? Da gibt es sicherlich auch Millitärinterne Anlaufstellen. Solch eine pauschale Aussage halte ich für nicht richtig. Nennt sich Befehlskette und ich kann dir sagen egal um wa ...
Aber obs dann die richtige Lösung ist die Infos an die Presse bzw. WikiLeaks weiterzugeben?? Da gibt es sicherlich auch Millitärinterne Anlaufstellen. Solch eine pauschale Aussage halte ich für nicht richtig. ...
Ich habe mir da wohl noch nicht genügend Gedanken gemacht, als dass ich dir das jetzt mal eben definieren könnte. Aber sicherlich würde ich nicht jeden Soldaten pauschal als Feind des Rechtsstaats sehen. Auf jeden Fall jeden, der illegale Befehle gibt, ausführt oder ...
Ich habe mir da wohl noch nicht genügend Gedanken gemacht, als dass ich dir das jetzt mal eben definieren könnte. Aber sicherlich würde ich nicht jeden Soldaten pauschal als Feind des Rechtsstaats sehen. ...
Und das sind dann wohl alle Soldaten die nicht heimlich Geheimdokumente entwenden und veröffentlichen sobald sich die Möglichkeit bietet?! :unknown: Als was bezeichnest du Menschen, die Verbrechen (des Staates) decken? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.