Dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zufolge sind die Studiengebühren an nordrhein-westfälischen Universitäten in Höhe von 500 Euro pro Semester dem Recht entsprechend. Die Richter wiesen die zuvor viel versprechende Klage von Studenten der Universität in Paderborn zurück. Engagierte Beschwerdeführer hatten in der Klage zum Ausdruck gebracht, dass Studiengebühren in keiner Weise mit dem UN-Sozialpakt vereinbar seien. Denn dieser schreibe fest, dass "der Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit, jedermann gleichermaßen entsprechend seinen Fähigkeiten zugänglich gemacht werden" müsse. Laut Dorothee Riese, Sprecherin des StudentInnen-Rates, handele es sich bei Studiengebühren um soziale Selektion. Der Staat sei dafür verantwortlich, die Verantwortung für Bildung zu bewahren und müsse jedem Staatsbürger die gleichen Möglichkeiten für einen aussichtsreichen Bildungsweg garantieren. Ein gebührenfreies Studium sei in dieser Hinsicht der erste Schritt in die richtige Richtung und fördere eine Gleichberechtigung.
Demgegenüber wiesen die Richter des Bundesverwaltungsgerichts am heutigen Mittwoch darauf hin, dass Studenten aus ärmlichen Verhältnissen ohne großen Aufwand Beitragsdarlehen einfordern können. Die Rückzahlung sei sozialverträglich geregelt und habe eine akzeptable Zinslast. Somit würden die Studiengebühren von 500 Euro pro Semester für den Werdegang eines einkommensschwachen Studenten keine schwerwiegende Behinderung darstellen.
Es bleibt nun abzuwarten, wie die einzelnen Interessengruppen mit dem heutigen Urteilsspruch umgehen werden. Einige Studenten forderten "Leidensgenossen" sofort dazu auf , auf die Barrikaden zu gehen, um ihr Missfallen zum Ausdruck zu bringen. Offizielle Ankündigungen zu diesem Vorhaben gab es jedoch bis zur jetzigen Stunde noch nicht. (Buddy09)
(via focus.de, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 29.04.2009 23:06 Uhr
Ich finde Studiengebühren sinnfrei, sicherlich ging es einigen früher auch darum das Studieren zu erschweren (Auch wenn das keiner öffentlich sagen will). Aber wenn schon selektieren dann bitte nicht per Geld, Geld /= Fleiß, Intelligenz, Willen Das die Bevölkerung so wenig gegen die Gebühren wetter ...
Ich finde eher die Unis sollten mehr verlangen und dafür die Kindergärten umsonst anbieten Ich bin dafür beides kostenlos anzubieten :) ...
ach qatsch! ja könnt ja jeder kommen! Wär ja noch schöner. Sparen? IIICCHHHHH Doch nicht. wozu gibts denn den Staat? So geht das mal garnicht. Die Leute sollen auch weiterhin völlig kostenfrei vom Arbeitsmarkt fern gehalten werden. Am Ende gibts noch zuwenig Geisteswissensch ...
ein paar tage in den semester ferien arbeiten und man hat die kohle für die studiengebühren. ach qatsch! ja könnt ja jeder kommen! Wär ja noch schöner. Sparen? IIICCHHHHH Doch nicht. wozu gibts denn den Staat? So geht das mal garnicht. Die Leute sollen auch weiterhin völlig ko ...
ein paar tage in den semester ferien arbeiten und man hat die kohle für die studiengebühren. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.