Gamma-Geschäftsführer Martin Münch erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, ein Verhaltenskodex solle den Export der Software in Länder ausschließen, die Menschenrechte verletzen. Dies solle künftig durch strengere Kontrollen sichergestellt werden. Münch berichtet, Gamma stehe derzeit mit zwei Menschenrechtsgruppen - deren genaue Identität er allerdings nicht nannte - in Kontakt, die künftig eine Beratertätigkeit in Grenzfällen übernehmen sollen.
Gegen Gamma - das Unternehmen, das auch die kürzlich von der Bundesregierung aufgekaufte Überwachungssoftware FinSpy/FinFisher herstellt - legten fünf Menschenrechtsgruppen, darunter das Journalisten-Netzwerk "Reporter ohne Grenzen" - Beschwerde ein. Die Aktivisten warfen dem Unternehmen vor, Software in Länder exportiert zu haben, in denen "Menschenrechte und Pressefreiheit systematisch unterdrückt werden". Unter anderem soll Gamma derartige Software nach Bahrain exportiert haben.
Neben der Ankündigung strengerer Kontrollen stellte Münch allerdings gleichzeitig die mediale Darstellung seines Unternehmens als übertrieben dar. Software foltere keine Leute, so Münch. Er könne die Aufregung, die das Verhalten Gammas und ähnlicher Unternehmen verursache, nicht verstehen.
Text-Quellen: heise online
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 10.02.2013 13:33 Uhr
Medienberichten zufolge will der Überwachungssoftware-Anbieter Gamma nach einer einer OECD-Beschwerde von fünf Menschenrechtsgruppen wegen Exports ihrer Produkte in Länder, die Menschenrechte nicht beachten, seine Geschäfte zukünftig strenger kontrollieren. Abe ...
Ist mit "Länder, die Menschenrechte nicht beachten" Deutschland gemeint? :T ...
"Ich kann die Aufregung über unser Produkt 'Nussknacker' gar nicht verstehen." erklärte der Geschäftsführer der Folter4Fun AG. "Unsere Werkzeuge tun doch von ganz alleine niemandem weh." :rolleyes: ...
Medienberichten zufolge will der Überwachungssoftware-Anbieter Gamma nach einer einer OECD-Beschwerde von fünf Menschenrechtsgruppen wegen Exports ihrer Produkte in Länder, die Menschenrechte nicht beachten, seine Geschäfte zukünftig strenger kontrollieren. [url=http://www.gulli.com/news/20810-uebe ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.