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EU-Projekt AEROCEPTOR: Drohneneinsatz gegen Fahrzeuge geplant

Eine Heron-Drohne im Flug

Eine Heron-Drohne im Flug

Die Europäische Union fördert zur Zeit ein Forschungsprojekt namens AEROCEPTOR mit 3,5 Millionen Euro, das zum Ziel hat, Fahrzeuge mit Hilfe von Drohnen zu stoppen. Die restlichen 1,3 Millionen Euro Kapital kommen von verschiedenen Partnern. Einer dieser Partner ist das israelische Unternehmen IAI, Israel Aerospace Industries, Hersteller der Heron-Aufklärungsdrohne.

Ziel des Projekts könnte es also sein, Heron-Drohnen, wie sie beispielsweise auch die Bundeswehr besitzt, mit Technik auszustatten, die Fahrzeuge stoppen kann. Konkret bezieht sich die EU auf die Bekämpfung des organisierten Verbrechens.  Häufig würden Fahrzeuge oder Boote zum Schmuggel von Menschen oder Drogen eingesetzt, die sich nur aufwendig und unter hohem Risiko für Polizisten kontrollieren ließen. Deshalb favorisiert man "neue Kontroll- und Stoppmöglichkeiten für verdächtige Fahrzeuge", die kostengünstiger und risikoärmer als bisherige Verfahren sind.

Deshalb soll AEROCEPTOR helfen, "nicht-kooperaitve Fahrzeuge" zu stoppen. Wie genau das geschehen soll, sagt die EU nicht. Der europäische Forschungs- und Entwicklungsinformationsdienst Cordis teilt lediglich mit, "verschiedene Systeme" würden auf Fahrzeuge und Boote einwirken, um diese zu stoppen. Eine Möglichkeit wäre, bei neueren Modellen über die im Fahrzeug verbauten SIM-Karten die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen oder mit Störsendern die Bordelektronik lahmzulegen.

Ein weiterer Partner des Forschungsprojekts ist das französische Unternehmen Etienne Lacroix. Das Unternehmen ist auf Pyrotechnik spezialisiert, es ist also nicht auszuschließen, dass angedacht ist, die Heron-Drohnen beispielsweise mit Leuchtraketen oder Schockgranaten auszurüsten. Unwahrscheinlich scheint das nicht - laut dem Projekt sollen Drohnen nicht nur überwachen, sondern auch mit nichttödlichen Waffen eingreifen.

Bild-Quellen: commons.wikimedia.org

Text-Quellen: heise.de

Robert Clausen (g+) am Samstag, 09.02.2013 13:39 Uhr

Tags: europäische union drohne überwachung

vgwort
 
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28 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • WomanWithAGun am 14.02.2013 21:50:36

    Ich hab das hier gestern gefunden. Ist das so ein... "Ding"? http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1825605 @Kangoo: Ich finde nicht, dass das wie ein Spielzeug aussieht. Da steht, es ist 2 Meter groß.... ...

  • Trollolol am 12.02.2013 15:56:48

    äh ja.. wenn die legislative sowas überhaupt erlauben würde (was ohne grundgesetzänderung schwierig sein dürfte) Weil der Exekutive solche Gesetze ja auch so wunderbar wichtig sind. ;) Wie beim Bundestrojaner, oder oder, ach lassen wir das. Hauptsache, wir sind sic ...

  • ATMega8 am 12.02.2013 15:05:42

    der vorteil davon erschließt sich mir aber nicht, da praktisch jeder laie so ein system mühelos abschalten kann (so wie den RFID chip im pass) - insbesondere derjenige, der mit seinem auto böse-böses tun will... Tja, ist doch genau wie bei der VDS. Wer wirklich krim ...

  • Novgorod am 12.02.2013 14:43:08

    ... deswegen ja der dezente Hinweis auf ein vom Gesetzgeber angeordnetes Soft- und Hardwareupgrade, dass das Lahmlegen per induzierter Pulsfolge ermöglicht! Eine Art "Override" kann man sagen ... äh ja.. wenn die legislative sowas überhaupt erlauben würde (was ohne ...

  • Kangooo am 12.02.2013 12:52:19

    Ich hab das hier gestern gefunden. Ist das so ein... "Ding"? Das ist Spielzeug, welches schon benutzt wird. Es geht eher um die richtigen Dinger, (man will damit Fahrzeuge stoppen). Die Großen. http://s.gullipics.com/image/y/k/p/hq2x3b-klkaeu-ydb3/Heron.j ...

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