MS Office & Linux (Logo)
Bisher mied der Softwarekonzern Microsoft die freie Plattform Linux weitgehend. Lediglich von der populärsten Softwaresuite aus Redmond, MS Office, existierte bislang eine Version für Mac. Die kostenlosen Linux-Distributionen wurden mit der weltweit etablierten Software allerdings nicht bedient. Nach Ansicht des IT-Experten Michael Larabel könnte sich dieser Umstand schon bald ändern. Laut einem Blogeintrag des Amerikaners, plane Microsoft bereits für 2014 eine Linux-kompatible Fassung von Office zu entwickeln. Dabei beruft sich der Branchenkenner auf nicht näher benannte Quellen. Seinen Informationen zufolge seien einige Entscheidungsträger gerade daran, die letzten Skeptiker innerhalb des Konzerns von dem Projekt zu überzeugen.
Den Ankündigungen von Larabel Glauben zu schenken, erscheint nicht unbedingt abwegig. Auch von dem mittlerweile längst offiziellen Plan der Firma Valve, die Gaming-Plattform Steam auf Linux zu portieren, wusste der Experte als einer der Ersten. Nicht zuletzt hätte Microsoft sicherlich einige gute Gründe, Linux zumindest mit der notwendigsten Software zu versorgen. Schließlich beschränkt sich der Gebrauch des Systems nicht nur auf die gewöhnlichen Home-PCs. Auch bei Smartphones, Tablets und mittlerweile sogar Konsolen (Ouya) ist Linux als Android-Vorlage vertreten und kann entsprechend viele Nutzer vorweisen.
Bislang sind Dokumente von den offiziellen Programmen wie Word, Excel oder PowerPoint nur über Drittprogramme zu verwalten. OpenOffice war einer der ersten freien Konkurrenten von MS Office. Die mittlerweile ebenfalls sehr beliebte Software-Suite LibreOffice veröffentlichte im Übrigen erst vor wenigen Stunden seine neue Version (4.0), die von vielen Anwendern erwartet wurde.
Bild-Quellen: blogspot
Text-Quellen: phoronix
Julian Wolf (g+) am Donnerstag, 07.02.2013 18:26 Uhr
... Schön dass hier die Vorurteile aus dem letzten Jahrtausend immer noch runtergebetet weden. Mittlerweile läuft das so: Windows installieren -> für jede Hardware Treiber installieren -> ups, für den 5 Jahre alten Drucker gibt es keine Windows 7-Treiber, also neuen ka ...
Dazu braucht MS Libreoffice nicht, das schaffen die auch alleine. MS Office PC != MS Office Mac Da klappt das ja schon nicht. ...
Das größte Problem an Libreoffice ist wohl bis heute, dass es die MS-Office-Formate nicht 100% perfekt lesen kann. Das kann man zwar Libreoffice nicht anlasten (denn da ist alleine Microsoft mit seinem Closed-Source-Format schuld), aber trotzdem ist das wohl für die meisten ein Ausschlusskriterium. ...
Die meisten Linux hater haben sicher seit >= 5 Jahren kein Linux mehr verwendet. Und mit "verwendet" meinten die wohl "installiert, 5 min rumgespielt, irgendwas ging nicht, pfui bäh ist ja kein windows ersatz, cya..." Warum Libreoffice kein Ersatz für MS office sein soll hab ich noch nie verstande ...
...aber das große Problem ist Treibermangel. Die meisten dies gibt sind nur schlampig gemacht und es gibt nur selten gute und ansonsten gibt es für vieles auch gar nichts. Für Windows gibt es alles, noname webcam ? Kein Problem Win Treiber sind ja dabei. Unter Linux würgt man d ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.