Nach der Ausschaltung der Kontroll-Server wurde es für betroffene Rechner zeitweise unmöglich, das Internet zu durchsuchen. Dies liegt daran, dass die Schadsoftware Suchmaschinen-Anfragen betroffener Rechner umleitete. Derzeit werden Suchmaschinen-Anfragen auf Websites umgeleitet, durch die Microsoft und Symantec auf kostenlose Software aufmerksam machen, mit der die Rechner gesäubert werden können.
Techniker beider Unternehmen begleiteten außerdem die Ermittlungsbehörden bei Razzien in Rechenzentren in mehreren US-Bundesstaaten. Der Dursuchungsbefehl wurde von einem Gericht in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia ausgestellt. Die Experten übernahmen die Kontrolle über einen der Server und überredeten die Techniker in einem anderen Rechenzentrum, einen Server des Mutterkonzerns in den Niederlanden vom Netz zu nehmen, erklärte Richard Boscovich, ein für Microsofts "Digital Crimes Unit" tätiger Jurist.
Boscovich erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, er sei zuversichtlich, dass durch die Aktion das Bamital-Botnet endgültig ausgeschaltet worden sei. "Wir glauben, wir haben alles erwischt, aber das wird die Zeit zeigen," sagte er. Microsoft schätzt, dass das Bamital-Botnet zum Zeitpunkt der Ausschaltung zwischen 300.000 und einer Million infizierter Rechner umfasste.
Die hinter Bamital stehende Schadsoftware leitete unter anderem Suchmaschinen-Anfragen betroffener Rechner um. Daneben wurden die Infizierten Rechner auch in andere Klickbetrugs-Szenarien eingebunden. Außerdem wurden die Rechner für die Verbreitung weiterer Schadsoftware, etwa zu Spionagezwecken oder für die Durchführung von DDoS-Angriffen, missbraucht.
Für Microsoft ist es seit 2010 schon das sechste Mal, dass sich das Unternehmen auf einen Gerichtsbeschluss hin an der Ausschaltung eines Botnets beteiligte.
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 07.02.2013 15:52 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.