Facebook weniger beliebt als früher
Eine in den USA durchgeführte Studie ergab, dass das Interesse für Facebook gerade unter jungen Menschen im Abnehmen begriffen ist. Für die repräsentative Umfrage wurden im Dezember 2012 in einer Telefonumfrage 1.006 erwachsene Internetnutzer in den USA befragt, welche Gewohnheiten sie bezüglich des weltgrößten sozialen Netzwerks Facebook pflegen. Durchgeführt wurde die Untersuchung von PSRAI (Princeton Survey Research Associates International), die Daten wurden vom Pew Research Center veröffentlicht (PDF-Datei zum Herunterladen).
Augenscheinlich kommt in den USA gerade „eine gewisse Facebook-Müdigkeit“ auf. Das lässt sich daran ablesen, dass viele Facebook-Nutzer auch ab und zu längere Pausen von zumindest mehreren Wochen vom sozialen Netzwerk machen. Waren im September 2009 in den USA 47 Prozent der erwachsenen Internetnutzer bei einem sozialen Netzwerk registriert, so sind es heute an die 69 Prozent. Allerdings haben sich ganze 61 Prozent der Facebook-Nutzer schon einmal eine freiwillige Auszeit von der Webseite genommen. Die Fluktuation ist in sozialen Netzwerken nicht unerheblich, und so gibt es unter den Befragten 20 Prozent, die zwar einmal bei einem sozialen Netzwerk registriert waren, es aber überhaupt nicht mehr nutzen. Die Gründe dafür, dass sich Nutzer für eine Pause entscheiden, sind vielfältig, ebenso wie diejenigen, die ein Mitglied zum endgültigen Verlassen eines sozialen Netzwerks bringen. An erster Stelle steht hier das Argument des Zeitmangels, gefolgt von mangelndem Interesse und der Ansicht, die Beschäftigung mit Facebook und Co. sei Zeitverschwendung. Viele Nutzer geben auch an, dass sie zu viel Zeit für das soziale Netzwerk aufgewendet hatten oder dass es ihnen langweilig geworden sei.
Wie sieht es mit dem Stellenwert von Facebook für seine Nutzer aus? Für 59 Prozent ist das soziale Netzwerk genauso wichtig wie vor einem Jahr, 28 Prozent der Nutzer ist es weniger wichtig geworden, und 12 Prozent räumen Facebook eine größere Relevanz ein als noch ein Jahr zuvor. Tatsache ist, dass die meisten der Personen, deren Zugriffe auf die Webseite sich verringert haben, der jüngsten Gruppe, nämlich den 18- bis 29-Jährigen, entstammen. Für die Zukunft haben sich drei Prozent vorgenommen, mehr Zeit für Facebook aufzuwenden, 27 Prozent hingegen möchten weniger Zeit in das soziale Netzwerk investieren. 69 Prozent haben nicht vor, ihre Gewohnheiten in diesem Punkt zu ändern.
Nachdem keine detaillierten Statistiken von Facebook selbst veröffentlicht werden, was dessen Nutzung betrifft, liefert die aktuelle Studie hilfreiche Anhaltspunkte, um Außenstehenden zu verdeutlichen, wie die Trends derzeit aussehen.
Bild-Quellen: CrapsY@deviantart.com
Text-Quellen: sueddeutsche.de pewinternet.org
Joan Z. am Donnerstag, 07.02.2013 11:39 Uhr
Ich bin schon seit ca 4,5 Jahren bei Facebook dabei (als mir ein Cousin eine Einladung schickte) , damals als noch meinVZ das deutssprachige Revier domminierte. Ich habe mich selbst damals schon mit den Privatsphäreneinstellungen auseinandergesetzt und diese genutzt (ja die gab es auch schon ^^). D ...
jaja FaceBook wird schon für ein paar "Features" verbrannt die eigentlich garnicht benötigen würden das man sich anmeldet. Termine und co. mit dem Smartphone synchronisieren ist immer ne tolle sache, dafür zwingend FaceBook zu benötigen ist schon echt bescheiden.[/QUO ...
Bin jetzt seit 2,5 Jahren ungefähr bei FB. Leider ist man mehr oder weniger gezwungen angemeldet zu bleiben (z.B bei mir wegen DRK, dort bekomm ich die ganzen Infos und Termine gesagt usw.). Persönlich geht Facebook mit aber sowas auf n Sack jaja FaceBook wird sch ...
Bin jetzt seit 2,5 Jahren ungefähr bei FB. Leider ist man mehr oder weniger gezwungen angemeldet zu bleiben (z.B bei mir wegen DRK, dort bekomm ich die ganzen Infos und Termine gesagt usw.). Persönlich geht Facebook mit aber sowas auf n Sack! ...
... hmm, die ami´s sind uns da ja echt mal vorraus. wie kann es sein, das fb keine nutzer statistiken veröffenlicht. sie finanzieren sich doch über werbung und dafür braucht´s doch die statistiken. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.