Safer Internet Day 2013 (Logo)
Nach Meinung des Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband seien Jugendschutzprogramme Eltern eine Hilfe bei der Erfüllung ihrer Erziehungsaufgabe, Kinder im Internet zu schützen. Entsprechend fordert der Verband die Pflichtbewerbung derartiger Programme über den Provider.
Anerkannt werden von der zuständigen Kommission für Jugendmedienschutz das Filtertool JusProg und die Jugendschutzsoftware der Deutschen Telekom. Beide Programme greifen auf große Listen zurück, in denen Seiten mit problematischem Inhalt vermerkt sind. Nach Installation eines der Tools ist ein Zugriff auf die jeweiligen Adressen nicht mehr möglich. Nicht selten analysiert derartige Software zudem den angezeigten Text einer Homepage, um einschätzen zu können, ob ein Besuch für Kinder und Jugendliche empfehlenswert ist. Allerdings geschehen durch derartige Methoden immer wieder Fehler, die auch harmlose Inhalte blockieren. Besonders Portale, die Kinder und Jugendliche an sexuelle Themen heranführen wollen, fallen oft ins Raster solcher automatisierter Überprüfungen.
In Frankreich müssen die jeweiligen Internetprovider bereits seit 2006 darauf hinweisen, dass die kostenlose Möglichkeit besteht, den eigenen Internetanschluss kindersicher zu machen. Ob es auch in Deutschland zu einer derartigen Regelung kommen wird, bleibt abzuwarten. Am morgigen Safer Internet Day dürfte das Thema sicherlich weiter diskutiert werden.
Der Jugendmedienschutzbeauftragte des Deutschen Kinderschutzbundes, Ekkehard Mutschler macht diesbezüglich darauf aufmerksam, dass die technischen Schutzmaßnahmen allerdings auch an ihre Grenzen stießen und letztendlich nur ein Hilfsmittel sein könnten. Elterliche Betreuung beim Umgang mit dem Netz und die Stärkung der Medienkompetenz aller Beteiligten kommen nach Meinung des Experten ebenfalls große Wichtigkeit zu.
Bild-Quellen: klicksafe
Text-Quellen: presseportal
Julian Wolf (g+) am Montag, 04.02.2013 18:50 Uhr
Naja, vielleicht bin ich spießig weil schon älter aber ich sehe das ganze nicht so locker. Bin damals mit den Anfängen des Internets groß geworden. Rotten.com, Pornos, Anarchist Cookbook, Goatse usw hat man sich reingezogen. Meine Eltern hatten davon keine Ahnung. Ich war damals zwar keine 5, 6, ode ...
Abgesehen von der Minderheit von Eltern, die bei der Geburt ihrer Kinder überdurchschnittlich Alt sind (>=35) sollte doch die aktuelle Eltern-Generation mit dem Netz vertraut sein? Überdurchschnittlich alt wären in Deutschland 2011 bei der Erstgeburt alle Frauen über ...
Im Mittelalter sagte der Pfarrer zum Fürst: "Du halt sie arm, ich halt sie dumm". Letzteren Teil hat heute die Politik übernommen - mit Steuern für die man den Landesherren damals in seiner Burg belagert hätte - und den letzten Teil die Massenmedien als staatlich verordnete ...
Im Mittelalter sagte der Pfarrer zum Fürst: "Du halt sie arm, ich halt sie dumm". Letzteren Teil hat heute die Politik übernommen - mit Steuern für die man den Landesherren damals in seiner Burg belagert hätte - und den letzten Teil die Massenmedien als staatlich verordnete Volksverdummung ...
Das einzige was man seinen Kindern IMHO fürs Internet beibringen sollte ist, sich nicht erwischen zu lassen, wenn sie ganz normale Tauschaktivitäten betreiben wollen und Datensparsamkeit mit persönlichen Informationen. Ich züchte ganz bestimmt keine Spießbürger heran. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.