Cyber-Mobbing zieht weite Kreise
Anlässlich des Safer Internet Day 2013 am morgigen 5. Februar gibt der IT-Sicherheitsexperte Kaspersky Lab den Nutzern sozialer Netzwerke Tipps an die Hand, wie man Mobbing im Internet sowie andere unangenehme Verbreitungen persönlicher Daten verhindern kann. Eltern und Jugendliche sollten gewisse Regeln beherzigen, wenn sie persönliche Inhalte ins Netz stellen, und da das Bewusstsein dafür immer noch zu wünschen übrig lässt, müssen diese dem Publikum immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.
Eine EU-Studie ergab, dass 21,9 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren bereits „einmal Opfer von sogenanntem Cyber-Mobbing geworden ist“. Mobbing ist keine Lappalie, der Sachverhalt sollte von Betroffenen wie von ihrem Umfeld ernst genommen werden. Kaspersky Lab gibt nicht nur Ratschläge zum sicheren Umgang mit den eigenen Daten, sondern auch Hilfestellung für den Fall, dass bereits Cybermobbing im Gange ist. Jugendliche schützen sich umso besser, je vorsichtiger sie mit ihren ins Netz gestellten Daten umgehen. Es ist erwiesen, dass 16- bis 24-Jährige im Internet viel weniger Hemmungen haben, Persönliches zu verraten, als ältere Nutzer; soziale Netzwerke werden mittlerweile von allen Altersgruppen genutzt. Die erste wichtige Grundregel für sicheres Verhalten im Internet lautet, dass Nutzer persönliche Daten nur nach reiflicher Überlegung ins Netz stellen sollten, und dass konkrete Anhaltspunkte wie Handynummer, Adresse, Schule und Ähnliches nicht auf diese Weise öffentlich gemacht werden sollten. Weiters sollte man sich auch gut im Vorhinein überlegen, ob man mit einem Posting jemand anderem oder sich selbst schaden könnte, beispielsweise, wenn man seinem momentanen Ärger Luft macht und mit einem Kommentar im Internet die Kontrolle über seine Worte abgibt. Grundsätzlich gilt auch im Internet die Regel, dass man mit anderen so umgehen sollte, wie man von ihnen behandelt werden will, dass man sich also seinerseits nicht auf Beleidigungen und dergleichen einlassen sollte.
Was tun, „wenn man bereits im Web diffamiert wird“? Eltern oder Lehrer sollten im Fall von Mobbing darauf aufmerksam gemacht werden, damit sie helfen können. Es kann bereits hilfreich sein, wenn die Erziehungsberechtigten der beiden beteiligten Parteien den Sachverhalt miteinander klären. Wichtig ist, dabei keine Zeit zu verlieren, denn Gerüchte beziehungsweise harte Worte verbreiten sich im Internet schnell und weit. Sollte es notwendig sein, höhere Instanzen zu informieren, um dem Treiben ein Ende zu setzen, dienen Screenshots als Beweise. Der betroffene Nutzer sollte so viel Information wie möglich „über Täter und Plattform“ zusammentragen. Damit gilt es dann den Betreiber der Plattform zu konfrontieren, wobei die Vorgangsweise in einem solchen Fall von Betreiber zu Betreiber unterschiedlich ist. Wenn es gar nicht anders geht, kann man natürlich auch Anzeige erstatten (beispielsweise bei Drohungen).
Bild-Quellen: newsroom.kaspersky.eu
Text-Quellen: newsroom.kaspersky.eu eunetadb.eu
Joan Z. am Montag, 04.02.2013 12:25 Uhr
Personalausweis im Internet ist doch garnicht so schlecht, braucht nur eine wirklich brauchbare Idee wie man das umsetzen will. Warum bist du dann hier nicht mit Klarnamen angemeldet wenn du das so toll findest? Genau so hat sich der Kasper das nämlich vorgest ...
Personalausweis im Internet ist doch garnicht so schlecht, braucht nur eine wirklich brauchbare Idee wie man das umsetzen will. Personal ID und so sachen stehe ich zumindest positiv gegenüber. Ich meinte damit den ZWANG, sich immer und überall authentifiziere ...
"Keine privaten Daten ins Internet stellen!" Das ist leichter gesagt als getan. Wer z.B. eine Homepage betreibt, der muss in Deutschland auch ein gültiges Impressum haben. Schließlich hat keiner Lust auf eine teure Abmahnung, und deswegen stellen die meisten Betreiber auch eines rein. Wer willkürlic ...
naja wiedermal ein versuch sich nach vorne zu drängen von kasp... ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.