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US-Heimatschutzministerin warnt vor 11. September im Cyberspace

US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano warnte am gestrigen Donnerstag vor der Gefahr schwerer Cyber-Angriffe, die sie in ihrer destruktiven Wirkung mit Hurrikan Sandy sowie den Terroranschlägen des 11. September 2001 verglich. Kritische Infrastrukturen wie die Strom-, Wasser- und Gasversorgung seien sehr verwundbar für solche Angriffe, so Napolitano.

"Wir sollten nicht warten, bis es einen 11. September in der Cyber-Welt gibt. Es gibt Dinge, die wir genau jetzt tun können und sollten, die, wenn sie einen solchen Angriff nicht verhindern würden, das Ausmaß des Schadens begrenzen würden," so die Ministerin im "Wilson Center", einem Think Tank in Washington.

Napolitano rief das Parlament auf, ein Gesetz zu verabschieden, das den Informationsaustausch zwischen der Regierung und privaten Unternehmen über IT-Bedrohungen erlauben würde. So sollen Angriffe auf kritische Infrastrukturen, die größtenteils in privater Hand sind, effektiv verhindert werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf scheiterte im vergangenen Jahr, nachdem die Wirtschaft sowie Datenschützer dagegen protestiert hatten. Die Wirtschaft fürchtete eine zu starke Einmischung der Regierung, Bürgerrechtsgruppen eine verstärkte Überwachung von Internet-Kommunikation.

Derzeit wird in den USA über neue IT-Sicherheits-Gesetze diskutiert; es ist aber angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Kongress unklar, ob es gelingen wird, diese zu verabschieden.

"Der Weckruf ist da und wir müssen uns sehr dringend um dieses Problem kümmern. Angriffe kommen die ganze Zeit. Sie kommen aus verschiedenen Quellen, sie nehmen verschiedene Formen an. Aber sie werden immer ernster und immer ausgeklügelter," sagte Napolitano. Ihre Äußerungen dürften sich als durchaus kontrovers erweisen, ist doch unter Politikern und Militärangehörigen wie unter IT-Sicherheits-Experten die Bedeutung und Wahrscheinlichkeit eines möglichen "Cyberkrieges" extrem umstritten. 

Text-Quellen: Reuters

Annika Kremer (g+) am Freitag, 25.01.2013 11:34 Uhr

Tags: cyberwar kritische infrastrukturen usa it-recht janet napolitano

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7 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Sock am 25.01.2013 17:28:21

    Cyberwar war gestern Thema bei Scobel auf 3sat. War zwar nichts neues oder unbekanntes dabei ,fands aber trotzdem ganz unterhaltsam. http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=34462 ...

  • Trollolol am 25.01.2013 16:25:39

    Die Assassinen klingen wie ein Verein, der weiss, wie man richtig Party macht. Wo kann man sich eintragen? Aber ernsthaft, ich wunder mich, dass die Frau noch in ihrem Amt ist. Immerhin verunglimpft sie 9/11. Da könnte sie gleich sagen, dass wenn jemand die Gabel in den Toaster steckt er dadurch ei ...

  • Prey G!lgrim am 25.01.2013 15:25:08

    Ich persönlich würde ja anders vorgehen, richtig altmodisch - ohne dieses ganze Teufelszeug wie Internet und Elektronikfirlefanz. Marco Polo beschrieb die Assassinen als Sekte, die Haschisch konsumierte, orgiastische Feste feierte und Dolch- und Giftmorde an hochgestellten Persönlichkei ...

  • Trollolol am 25.01.2013 12:48:21

    Die Vernichtung der Menschheit steht kurz bevor. Nazis werden auf Dinosauriern durch die Lava reiten, während im Hintergrund Meteore auf die Erde niederprasseln. Aus den Monitoren werden kleine Mädchen kriechen. Cola wird zu Pepsi und Bier zu Alkopops. HotDogs werden zu Geflügelwürstchen und Schnitz ...

  • Stirnsenker am 25.01.2013 12:25:19

    Wie? Normalerweise kommt doch erst "Pearl Harbor", um das Gefolge auf Linie zu bringen. Die "9/11"-Keule hebt man sich für die richtig unbequemen Gesetze auf. Ach so. Pearl Harbor hatte Leon Panetta schon im Oktober. So schlimm schon, die scheinen ja wirklich was vorzuhaben... ...

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