In einer Live-Schaltung mit dem Debattierclub der Universität Oxford am gestrigen Mittwoch nahm Assange auch auf den Film Bezug. Dabei ließ er kein gutes Haar an dem Projekt. Er habe sich eine Kopie des Drehbuchs besorgt und festgestellt, dass "eine Lüge auf die nächste" folge, so Assange. Das ganze Projekt sei "ein massiver Propagandaangriff gegen WikiLeaks und den Charakter [seiner] Mitarbeiter". Zudem sei der Film auch kriegstreiberisch, da seine Eröffnungs-Szene, die Assange bereits zu sehen bekam, impliziere, dass der Iran an einer Atombombe gearbeitet habe.
Die Reaktion Assanges ist wenig verwunderlich, beruht der Film doch auf Berichten mehrerer ehemaliger Verbündeter Assanges, mit denen sich der gebürtige Australier später zerstritt. Unter anderem werden als Quellen die Bücher "Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt" des ehemaligen WikiLeaks-Aktivisten Daniel Domscheit-Berg sowie "WikiLeaks: Inside Julian Assange's War on Secrecy" der Guardian-Redakteure David Leigh und Luke Harding herangezogen. Daneben, so erklärte Domscheit-Berg in einem Interview, werden auch ein bekanntes Profil Assanges in der Zeitung "New Yorker" sowie weitere Quellen verwendet.
"The Fifth Estate" - der Titel ist eine Anspielung auf die Position der Zivilgesellschaft als "fünfte Gewalt" in einem Rechtsstaat - soll in den USA am 15. November dieses Jahres in die Kinos kommen. Als Regisseur wird Bill Condon, der unter anderem bei den letzten beiden Teilen der Twilight-Reihe Regie führte, fungieren.
Text-Quellen: AFP
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 24.01.2013 13:33 Uhr
Würd ich auch net dolle finden, wenn Geschichten von Leuten, mit denen ich mich zerstritten habe, die Grundlage eines Films über mich und mein Projekt seien. Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, darüber nen Film zu machen? Naja, wenn man sonst nichts zu tun hat :unknown: ...
Hier das zitierte Video: http://www.youtube.com/watch?v=4vQNWYnQjUE Könnte man auch noch im Artikel verlinken! ...
Omg warum mal wieder doppelt?? http://board.gulli.com/thread/1723885-hollywood-verfilmt-die-geschichte-von-wikileaks Hättest du beide News gelesen, wüsstest du, dass der Schwerpunkt dieses Artikels etwas ist, was in der anderen Variante kaum vorkommt, näm ...
Omg warum mal wieder doppelt?? http://board.gulli.com/thread/1723885-hollywood-verfilmt-die-geschichte-von-wikileaks ...
Twilight? Ist doch klar das der Film scheiße wird, der Film hat sicherlich soviel mit Wikileaks zu tun wie Twilight mit echten Vampiren :rolleyes: ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.