Atari
Atari hat am gestrigen Sonntag einen Insolvenzantrag in New York gestellt. Das US-amerikanische Traditionsunternehmen ist pleite. Seit seinem 40-jähhrigem Bestehen kämpft der Unterhaltungselektroniker schon seit Jahrzehnten mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Die Kassen klingelten in den Gründungsjahren, als die Verantwortlichen mit Pong oder Asteroids an den Start gingen. Vierzig Jahre später ist von einem Geldregen keine Spur zu sehen. Nun möchte sich das Unternehmen unter Schutz vor seinen Gläubigern sanieren.
Ob der Insolvenzantrag das Ende der Spieleschmiede bedeutet, ist ungewiss. Medienberichten zufolge möchte man den Bestand mit Neustrukturierung der Firmenverwaltung ermöglichen. Während der Großteil des Atari-Geschäfts in den USA angesiedelt ist, befindet sich der Firmensitz in Paris. Dieser Zweiteilung möchten die US-Tochter Atari Inc. mit drei weitere Firmen entgegenwirken. Man möchte sich vom Pariser Firmensitz trennen und das Geschäft mit Hilfe neuer Insvestoren eigenständig weiterführen.
Die Geschichte des Traditionsunternehmens Atari reicht bis in die Anfänge der 1970er-Jahre. Gegründet im Juni 1972 setzte die Marke bereits Ende November 1972 einen Meilenstein für Computerspiel- und Videospiele: Am 29.11.1972 stellte Gründer Nolan Bushnell den ersten Spielautomaten "Pong" vor. Jenes Spiel, das sowohl den offiziellen Geburtstag der Videospiele als auch den massentauglichen Markt der virtuellen Spiele einleitete. Bushnell, Mitbegründer des damals noch unbekannten und ruhmlosen Unternehmens Atari, machte mit einem Spiel auf sich aufmerksam, das noch bis zum heutigen Tage die Gaming-Kultur prägen sollte. Das Aus eines solchen kulturträchtigen Unternehmens wäre äußerst schade.
Sener Dincer (g+) am Montag, 21.01.2013 16:33 Uhr
hmmm war nicht Atari entscheidend an "The Witcher" beteiligt oder habe ich das falsch in Erinnerung? EDIT: wenn ich grad richtig gelesen habe, waren sie da nur publisher... ...
Das insolvente Atari hat nichts mehr mit dem innovativen Unternehmen vergangener Tage zu tun. Der Name ist (und bleibt sicherlich) immer noch eine Marke, jedoch ist keiner der ehemaligen Gründer und Mitarbeiter mehr involviert. Diese haben ihre Millionen gemacht und fahren (verdient) ihre Mustangs. ...
Das einzige was sie noch gemacht haben war doch als Publisher aufzutreten. ...
Liest sich als hätte Atari seit 40 Jahren keine oder sogut wie keine guten Spiele mehr gemacht, sehe ich jetzt nur auf den ersten Blick als Schade wenn sie Pleite gehen denn so oft schienen die ja nicht auf den Spielplattformen mit verschiedenen Spielen vertreten zu sein abgesehen vom allseits bekan ...
Man möchte sich vom Pariser Firmensitz trennen und das Geschäft mit Hilfe neuer Insvestoren eigenständig weiterführen.Ziel ist es offenbar, dass sich die Tochter mit Sitz in New York von der Mutter Atari S.A. mit Sitz in Frankreich lösen kann. http://www.golem.de/ ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.