WikiLeaks (Logo)
Swartz hatte sich vor Kurzem das Leben genommen. Einer der Anlässe, so wird weithin vermutet, war ein Gerichtsverfahren wegen der unautorisierten Veröffentlichung zahlreicher akademischer Dokumente, wegen der Swartz eine hohe Haftstrafe angedroht wurde. Sein Tod löste in der Netzgemeinde große Trauer und auch Zorn auf die Autoritäten aus.
Am vergangenen Freitag gab WikiLeaks bekannt, dass Swartz womöglich Verbindungen zu der umstrittenen Whistleblowing-Plattform hatte. Aufgrund der Untersuchung der Geschehnisse um Aaron Swartz und den Secret Service - dieser untersucht unter anderem IT-Delikte - habe man sich entschlossen, bekannt zu geben, dass Swart WikiLeaks "geholfen" habe, so ein Sprecher über den offiziellen WikiLeaks-Twitter-Account. Er habe außerdem in den Jahren 2010 und 2011 mit Plattform-Chef Julian Assange kommuniziert. "Wir haben starke Gründe, anzunehmen, aber keine Beweise, dass Aaron Swartz eine WikiLeaks-Quelle war," so WikiLeaks. Die Plattform sichert ihre Informanten auf technischem Wege ab, so dass in der Regel auch den WikiLeaks-Mitarbeitern selbst die Identität der Informanten nicht bekannt ist.
3. We have strong reasons to believe, but cannot prove, that Aaron Swartz was a WikiLeaks source. #aaronswartz
— WikiLeaks (@wikileaks) January 19, 2013
Unklar ist, warum genau WikiLeaks nun seine angebliche Verbindung zu Swartz öffentlich macht. Der Journalist Tim Camody von der Website "The Verge" spekuliert, dass WikiLeaks womöglich andeuten will, Swartz sei von den Behörden ins Visier genommen worden, um letztendlich an WikiLeaks heranzukommen. Diese Implikation ohne Beweise zu glauben, wäre allerdings "unverantwortlich", so Camody. Dennoch ist seine Theorie angesichts des bisherigen Verhaltens von WikiLeaks und Julian Assange durchaus plausibel. Ähnliche Vermutungen äußerten auch andere Journalisten und Blogger.
Gerade mit diesen neuen Spekulationen dürfte der Tod von Aaron Swartz wohl in der Netzgemeinde noch eine ganze Weile Thema bleiben. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass bislang außer den Aussagen von WikiLeaks selbst nichts über eine mögliche Verbindung zwischen Swartz und den kontroversen Transparenz-Aktivisten bekannt ist - eher im Gegenteil.
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 20.01.2013 12:12 Uhr
Ich werde mir das mal anschauen und, falls ich etwas substanzielles finde (also nicht nur Spekulation und Gerüchte), nachliefern. Danke für den Hinweis. ...
Och komm Annika, einen Tweet (@wikileaks) weiter und du wärst auf emptywheel.net/tag/aaron-swartz gelandet, da findet sich ein ganzer Schwarm an netten Ansätzen um WL und AS in Verbindung zu bringen. Den Artikel rein auf den genannten Tweets aufzubauen sollte dir doch eigentlich viel zu langweilig s ...
Och klar er kann es ja nimmer Dementieren ... aber genau wissen sie es selbst nicht! Sind solche "falschen News" wirklich nötig? ...
Der kürzlich verstorbene Reddit-Gründer und Netzaktivist Aaron Swartz hatte womöglich Verbindungen zur Whistleblowing-Website WikiLeaks. Dies erklärte ein Sprecher der Plattform auf dem Microblogging-Dienst Twitter. Über das genaue Ausmaß und die weiteren Details der Verbindung äußert sich WikiLeaks ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.