Obama ordnet Studie zu Gewalt in Medien an
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat ein Maßnahmenpaket unterschrieben, das das Ziel verfolgt, Waffengewalt einzuschränken und den Effekt gewaltlastiger Medieninhalte auf junge Menschen zu erforschen. Es geht um ein Programm zur Verminderung von Waffengewalt, wobei auch die genaue Erfassung des persönlichen Hintergrunds von Waffenkäufern stattfinden soll, zur Wiedereinführung des Verbots militärischer Überfallswaffen und zur Begrenzung von Magazinen auf zehn Schüsse. Außerdem sollen Notfallpläne ausgearbeitet werden.
Obama erwähnte während der entsprechenden Konferenz, dass man bei den Untersuchungen auch Videospiele einbeziehen müsse, und forderte den Kongress auf, 10 Millionen Dollar für wissenschaftliche Einrichtungen zur Verfügung zu stellen, welche sich mit den Ursachen von Waffengewalt auseinandersetzen. Obama möchte den Institutionen zur Erforschung von Waffengewalt freie Hand lassen, um die Waffengewalt so gut wie möglich zu reduzieren. Der Kongress solle dies fördern, denn vom Ignorieren profitiere niemand. Obamas Empfehlungen folgen nach dem Massaker von Newtown Vizepräsident Joe Biden, der eine Arbeitsgruppe zur Ermittlung der Hintergründe von Waffengewalt leitete. Dieser traf sich im Zuge seiner Informationssuche mit führenden Persönlichkeiten der Videospielindustrie, unter anderem mit John Riccitiello (EA). Obama erklärte, dass es zwar kein Gesetz bewerkstelligen könne, sinnlose Gewalt ganz abzustellen, dass man jedoch alles Erdenkliche tun müsse, um Menschenleben zu retten.
Die vorgesehene Strategie umfasst nicht nur eine sorgfältige Prüfung der Hintergründe eines Waffenkäufers, sondern auch die Ausstattung von Schulen mit Sicherheitskräften. Notfallpläne seien ebenso zu erarbeiten wie Maßnahmen zur Einschätzung des mentalen Zustands von Personen. Über konkrete Einschränkungen beim Waffengebrauch hinaus müssten die Strafen für kriminelle Waffenhändler und -käufer erhöht werden sowie das Polizeiaufgebot in den Straßen verstärkt.
Die ESA (Entertainment Software Association) äußerte sich positiv zu Obamas Plänen. Die Gun Violence Commission des Weißen Hauses sei ein durchdachtes und umfassendes Instrument. Man sei derselben Überzeugung wie der Präsident, dass die Unterhaltungsindustrie und die Videospielindustrie die Verantwortung habe, Eltern Instrumente und Wahlmöglichkeiten an die Hand zu geben, um zu entscheiden, welche Spiele und Filme ihre Kinder konsumieren.
Bild-Quellen: RoMiNeItOr@deviantart.com
Text-Quellen: joystiq.com
Joan Z. am Donnerstag, 17.01.2013 13:07 Uhr
nja helfen ist ein großes Wort. Aber es wäre zumindest die Grundlage für fast alle Amok-Läufe entzogen...von daher, ja es würde helfen. Du meinst die dir passend selektierten zwei oder drei in Deutschland? Naja, ist ja auch viel zu viel verlangt, wenn sich die Be ...
nja helfen ist ein großes Wort. Aber es wäre zumindest die Grundlage für fast alle Amok-Läufe entzogen...von daher, ja es würde helfen. Du vergleichst ja schon wieder Äpfel mit Birnen, bei dem einen stereben viele Menschen die es nicht wollen und bei dem anderen werden Leute verl ...
Glaubst du im Ernst es würde helfen Kurzwaffe zu verbieten? Weil die gefährlicher sind? Man gucke was die Briten dadurch gewonnen haben.. Warum ich nicht nur mit den Luftplempen schiessen will? Gegenfrage: Warum ist Fußball noch erlaubt bei den ganzen Hooligans, Basketball reicht vollokommen oder? ...
... und warum Österreich keinen Amoklauf hatte, obwohl man dort ab 18 frei Kategorie D Waffen kaufen kann. Weil wir Österreicher Grips in der Birne haben. :D ...
nja, selbst wenn es auf dich zutrifft, willst du wirklich für die unfehlbarkeit von Menschen bürgen, denen du noch nie begegnet bist, nur aufgrund das sie eine Waffenbesitzkarte haben? Wenn es um sowas geht? Mit Gefängnisstrafe, Verlust des "Privilegs" ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.