NFC (Logo)
In Österreich werden ab März neue Bankomatkarten eingeführt. Diese verfügen über eine zusätzliche Antenne, mit deren Hilfe es möglich sein wird, kontaktlos am Kartenterminal zu bezahlen. Verwendet werden kann die neue Funktion für Beträge bis 25 Euro, Ziel ist es, die Konsumenten dazu zu ermutigen, auch geringe Beträge bargeldlos zu begleichen.
In die neuen Karten ist eine sogenannte „Antenne“ integriert, welche innerhalb einer Entfernung von zwei Zentimetern mit dem Terminal korrespondieren kann. Durch diese Zusatzfunktion ist die Karte etwas teurer in der Herstellung; unklar ist noch, wie weit die Mehrkosten von den Banken an die Verbraucher weitergegeben werden. Experten von Payment Services Austria (Tochter österreichischer Banken) schließen aus, dass durch die kontaktlose Funktion aus Versehen im Vorbeigehen bezahlt werden oder gar der PIN ausspioniert werden kann. Dieser ist „weder verschlüsselt noch unverschlüsselt“ auf der Karte. Was natürlich zu beachten ist: Kommt es zum Verlust einer Bankomatkarte, welche ohne PIN-Eingabe zahlungsfähig ist, muss diese umgehend gesperrt werden, da ansonsten durch Unbefugte Beträge in kleinen Schritten davon abgebucht werden können.
Die neue zum Einsatz kommende Technologie heißt NFC (near field communication). Nach der Durchführung eines Pilotprojekts mit 500 Teilnehmern mit durchaus positiven Rückmeldungen soll die neue Funktion dem bargeldlosen Zahlungsverkehr weiteren Vorschub leisten. „Immer öfter“ wird in Österreich bargeldlos bezahlt. 2012 gab es 508 Millionen Transaktionen mit Karten, das entspricht einem Betrag von 36,2 Milliarden Euro. Bei kleineren Beträgen ist es den Kunden jedoch häufig zu umständlich, die Karte einzuschieben und den PIN einzugeben. Daher werden 95 Prozent der Beträge bis 20 Euro bar bezahlt. Künftig sollen ohne viel Aufwand auch diese bargeldlos bezahlt werden können. In Österreich sollen bis Jahresende „rund 10.000 Akzeptanzstellen für kontaktloses Bezahlen“ eingerichtet sein.
Bild-Quellen: wikipedia.de
Text-Quellen: derstandard.at
Joan Z. am Donnerstag, 17.01.2013 11:05 Uhr
Und natürlich muss man jetzt schnell eine alternative Technik verbreiten (die vermutlich genau wie "Quick" keiner nutzen wird) um zu verhindern dass man praktisch mit dem Mobiltelefon bezahlen kann? ...
Ich verstehe nicht warum hier jeder diese Art der Bezahlung kategorisch ablehnt... So wie einige Menschen ihre Festplatten mit Truecrypt verschlüsseln, möchten andere Menschen eben nicht, dass die Bank weiß, was man mit seinem Geld anstellt. Mir persönlich ist das ...
@chrisch3: Eben weil es so einfach ist, sind wir dagegen. Wenn keine PIN notwendig ist, kann jeder mit der Karte bezahlen, der die Karte "findet". Mal abgesehen von der leidenden Übersichtlichkeit über die eigenen Finanzen und dem psychologischen Aspekt des gefühlten Wertverlusts. Ich zahle auch aus ...
Oh das ist aber auch gefährlich Leute! Wenn jetzt zum normalen Kartezahlen und evtl. schon bestehender Kreditkarte, Paypalkonto, etc. noch eine Bezahlmöglichkeit besteht wird es m.E. immer aufwändiger seine Finanzen auch im Blick zu behalten. So bequem das Ganze auch wär, erstmal ohne mich :coffe ...
Ich verstehe nicht warum hier jeder diese Art der Bezahlung kategorisch ablehnt. In Australien ist diese Art der Bezahlung bereits fest intigriert. Und generell ist das Bargeldlose bezahlen dort drüben uns hier in Deutschland weit vorraus. Bei mir ging es zum Ende soweit das ich kaum noch Bargeld b ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.