Der von Facebook übernommene Bilderdienst Instagram führt ab 19. Januar neue Nutzungsregeln ein, welche „bereits im Vorfeld“ „zu heftigen Diskussionen geführt“ haben. Der Analysedienst Appstats berichtete, dass sich die Nutzerzahlen von Mitte Dezember bis Mitte Januar halbiert haben, was auf die Änderungen in den Regeln zurückgeführt wird. Man muss die Situation jedoch differenziert betrachten. Hat die Anzahl der täglich aktiven Nutzer von Instagram auch abgenommen, so hat sich die Anzahl der gelegentlichen Instagram-Nutzer sogar gesteigert.
Appstats berichtet, dass Instagram am 17. Dezember etwa 16,3 Millionen mal aufgerufen wurde, einen Monat später hingegen nur noch 7,4 Millionen mal. In den geänderten Nutzungsbedingungen war eine Passage enthalten, welche den Betreibern „die honorarfreie Nutzung von Bildern für Werbezwecke“ gestattet hätte. Die umstrittene Passage wurde mittlerweile gestrichen, und Mitgründer Kevin Systrom erklärte im Instagram-Blog: „Was das Werben auf Instagram betrifft: Instagram war von Anfang an als Geschäftsidee konzipiert. Werbung ist einer von vielen Wegen, Instagram zu einem selbsterhaltenden Geschäft zu machen, aber nicht der einzige Weg. Unser Hintergedanke bei der Einführung der neuen Nutzungsbedingungen war, unser Streben nach innovativen Werbeideen zu kommunizieren, die zu Instagram passen. Stattdessen wurde diese Intention von vielen fehlinterpretiert, indem sie glaubten, wir würden Eure Fotos ohne Entschädigung an andere verkaufen. Das stimmt so nicht, es ist unser Fehler, dass diese Formulierung unklar ist. Um es klarzustellen: Wir wollen Eure Fotos nicht verkaufen. Wir arbeiten an einer Anpassung der Formulierung, um sicherzustellen, dass dies richtig verstanden wird.“
Der Rückgang, von manchen bereits als der Anfang vom Ende des Bilderdienstes interpretiert, betrifft die Zahlen der täglich aktiven Nutzer. Die Aufrufe von Gelegenheitsnutzern hingegen sind sogar mehr geworden. Traut das Publikum Instagram noch? Es ist denkbar, dass manche Nutzer das Interesse an Instagram verloren haben, seit die neuen Regeln im Gespräch sind. Prinzipiell erfreut sich der Bilderdienst allerdings weiterhin großer Beliebtheit beim Publikum.
Bild-Quellen: xloveneverfails@deviantart.com
Text-Quellen: welt.de spiegel.de blog.instagram.com
Joan Z. am Donnerstag, 17.01.2013 10:10 Uhr
Jetzt müsste man sich nur noch die Mühe machen seinen Account bei solchen Diensten zu löschen anstatt nur offline zu bleiben, dann wärs perfekt. ...
betrifft die Zahlen der täglich aktiven Nutzer. Die Aufrufe von Gelegenheitsnutzern hingegen sind sogar mehr geworden Ist doch klar alle Nutzer die nicht mehr täglich aktiv sind werden doch zu "Gelegenheitsnutzern"... Paar mehr zahlen wären schon hilfreich um sich darüber ein Bild z ...
Das sind sehr gute Nachrichten. Irgendwann wird es den Leuten einfach zu dumm. Auch bei Facebook sind die Posts rückgängig. Bei Apple wird es auch nicht mehr ewig dauern bis sie alle User so verunsichert haben, dass ein großer Teil abspringt. Facebook und co. haben es zu weit getrieben. Finde es se ...
Der Bilderdienst Instagram, der von Facebook übernommen wurde, kündigte für den 19. Januar neue Nutzungsbedingungen an. Diese enthielten auch eine Passage zur Nutzung von Fotos für Werbezwecke, die jedoch aufgrund heftiger Proteste seitens der Nutzer wieder entfernt wurde. An täglich aktiven Nutzern ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.