Auswertung der Universität in einer Weltkarte
Der US-Konzern Blue Coat führt in seiner Produktpalette sämtlich Hard- und Software, die für die Überwachung, Kontrolle oder Analyse von Netzwerkströmen notwendig ist. Allerdings zeigte sich bereits in der Vergangenheit, dass auch die Regierungen einiger Staaten Kunden des Unternehmens sind. Insbesondere die Hardware ProxySG und PacketShaper dienen dazu, bestimmte Adressen unzugänglich zu machen oder bestehende Datenverbindungen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Das Citizen Lab der US-Universität Toronto hat nun eine Studie veröffentlicht, die zeigen soll, welche Länder sich mit Hilfe von Blue Coat zumindest die Möglichkeit offen halten, das Internet zu beschränken oder Dateipakete genau unter die Lupe zu nehmen. Vor allen Dingen im asiatischen Raum wurden die kanadischen Forscher bei der Suche nach Signaturen des PacketShapers fündig. Betroffene Länder sind hier unter anderem Indonesien, Malaysia, Thailand, Südkorea, China, Indien und Russland. In Richtung des Nahen Ostens wurden sogar Spuren beider Hardwareausrüstungen gefunden. Besonders Quatar, Saudi Arabien und Kuweit scheinen ihren Bürger hier genau auf die Finger schauen zu wollen. Auf dem afrikanischen und südamerikanischen Kontinent wurde man in Ägypten, Nigeria, Kenia und Venezuela fündig. Im europäischen Teil der Welt zeigten nur die Türkei und die russische Exklave Kaliningrad zwischen Polen und Litauen Auffälligkeiten.
Es nicht das erste Mal, dass Blue Coat mit den Spionagemaßnahmen anderer Staaten in Verbindung gebracht wird. Ebenfalls durch das Citizen Lab wurde bereits vor zwei Jahren bekannt, dass die Hardware amerikanischen Ursprungs neben Syrien auch in Burma eingesetzt wurde. Die verantwortliche Firma beteuerte damals, nicht von dem Verwendungszweck gewusst zu haben.
Bild-Quellen: citizenlab
Text-Quellen: citizenlab
Julian Wolf (g+) am Mittwoch, 16.01.2013 22:35 Uhr
Wie muss ich hier denn das graue verstehen? https://citizenlab.org/wp-content/uploads/2013/01/planetbluecoat.jpg Wurden da nur potentielle "Schurkenstaaten" blau eingefärbt? ...
was ist denn bitte die: US-Universität Toronto Ist die in Amerika? ...
Die verantwortliche Firma beteuerte damals, nicht von dem Verwendungszweck gewusst zu haben. nicht von dem Verwendungszweck gewusst zu haben. Verwendungszweck Wat? So als hätte man nicht wissen können, dass einer das Rezept "How to cook forty humans" zum ...
Das Citizen Lab der US-Universität Toronto hat eine Analyse veröffentlicht, nach der etliche Länder zur Überwachung des Internets amerikanische Hardware verwenden. Konkret geprüft wurde die Nachweisbarkeit von Signaturen, die von Geräten des Unternehmens Blue Coat hinterlassen werden. Wie sich zeigt ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.