Legale Downloads immer beliebter
In einer aktuellen Pressemitteilung gab der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) bekannt, dass im Jahr 2012 die Anzahl der legalen Musikdownloads auf über 100 Millionen gestiegen ist. Die Zuwachsrate von etwa 22 Prozent macht einen Anstieg von 94 Millionen im Jahr 2011 auf 115 Millionen im Jahr 2012 aus.
Die Gesamtmenge an Downloads setzt sich zusammen aus Einzeltracks, welche den größten Teil darstellen, Alben und Single-Bundles (beispielsweise Maxi-Singles). Dr. Florian Drücke (Geschäftsführer BVMI) erklärt, dass die Musikdownloads heute ganz klar einen wesentlichen Teil des Musikvertriebs ausmachen würden und „maßgeblich zur aktuellen Marktstabilisierung“ beitragen würden. Natürlich gebe es neben den legalen Musikplattformen eine ganze Reihe „illegaler Gratisangebote“, was immer noch das Wachstum des Sektors des legalen Downloads extrem bremse. Dies sei zugleich eine große Herausforderung an diejenigen, die am legalen Musikmarkt im Internet teilnehmen. Was nicht zuletzt zum Rekord der legalen Download-Aktivität beigetragen habe, sei die Bemühung der Online-Anbieter um Nutzerfreundlichkeit und Attraktivität in den letzten Jahren.
Eine im April 2012 veröffentlichte Studie des BITKOM zum Thema legale Musikangebote brachte das Ergebnis, dass 25 Prozent der Internetnutzer schon wissentlich etwas illegal heruntergeladen haben. 69 Prozent gaben an, sich noch nie illegale Kopien zugelegt zu haben. Befragt wurden für die Untersuchung mehr als 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland. In der Auswertung kamen auch Urheberrecht und Geräteabgaben zur Sprache. Dabei kamen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass „eine Mehrheit der Deutschen“ sich des Interesses seitens der Künstler bewusst sei, ihr geistiges Eigentum zu schützen.
Nicht nur aus dem Bereich der Popmusik wurden viele Dateien legal heruntergeladen. Auch TV-Sammlungen, Klassik und Kindermusik stießen auf großes Interesse bei den Konsumenten. Ende März sollen „die gesamten Marktzahlen“ nach der endgültigen Auswertung der Komponenten des Geschäfts mitgeteilt werden.
Bild-Quellen: LonelyPierot@deviantart.com
Text-Quellen: musikindustrie.de heise.de bitkom.org
Joan Z. am Mittwoch, 16.01.2013 10:24 Uhr
Da scheint etwas dran zu sein. Denn dieser Autor schreibt davon, dass pro verkaufter CD/mp3 lediglich 4% des Erlöses an den Künstler fließen. War ja klar das einer wied ...
Wollte gerade sagen, insofern major Künstler dadurch gerecht entlohnt werden finde ich dem gut, insofern man mit legalen downloads aber die industrie unterstützt ist jeder legale download einer zuviel, meine meinung ;) ...
Naja das die Verkaufzahlen sinken wundert mich nicht. Wenn man sich die Dynamik von aktuellen CDs mal genauer anschaut kann man das eigentlich nur Boykotieren. Hauptsache Laut der Klang bleibt auf der Strecke (Loudness War). Nicht umsonst steigen die Verkaufzahlen der guten alten Schallplatte wieder ...
115Mio Downloads, geht man nun von 99cent im schnitt aus sind 113,850mio € macht 92,219mio € ohne Mehrwertsteuer. Mathe 6 - setzen! Ohne Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer gibt es eh nicht) wären es rund 95,62 Millionen €. :p Da scheint etwas dran z ...
115Mio Downloads, geht man nun von 99cent im schnitt aus sind 113,850mio € macht 92,219mio € ohne Mehrwertsteuer. Denke wenn man ein paar euro im monat verlangen würde um downloads einfach legal zu machen hätte die wirtschaft mehr verdient. Habe gerade keine lust raus zusuchen wieviele internet ans ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.