Winx Club
Das neue schottische Entwicklerstudio Tsumanga ist der Überzeugung, dass die traditionelle Gamesindustrie das junge weibliche Publikum bisher fast völlig ignoriert hat. Man konzentriert sich bei Tsumanga auf den sich hier eröffnenden Nischenmarkt. Das Entwicklerstudio wurde von Graeme Harvey und Elias Moubayed gegründet und kann Dave Jones (Grand Theft Auto, Crackdown, APB) ala Aufsichtsratsmitglied vorweisen. Das Unternehmen hat gerade einen Vertrag mit der Film- und Fernsehproduktionsfirma Rainbow geschlossen, um eine virtuelle Welt auf der Basis von „Winx Club“ zu schaffen, einer beliebten animierten Serie (derzeit fünfte Staffel).
„Es ist ein Markt, der von fast jedem in der Gamesindustrie vernachlässigt wird“, sagte Harvey GamesIndustry International. „Dank des großen Aufschwungs neuer Plattformen wie Smartphones, Tablets und browserbasierter Games wird es umso einfacher, die diversen Zielgruppen zu erreichen und neue Erlebnisse für die Sorte Spieler zu schaffen, die vom Mainstream-Games-Sektor beinahe völlig ignoriert wurden." Winx ist nicht nur eine erfolgreiche Cartoon-Serie, sondern hat darüber hinaus Filme, DVDs, Spielzeug, Kleidung, Bücher und Videospiele hervorgebracht. Dies alles wird getragen von einer loyalen weiblichen Fangemeinde. „Jüngere weibliche Spieler sind stark sozial vernetzt und kommunikativ, wenn ihnen etwas gefällt, sei es ein Spielzeug, eine Marke oder ein Spiel; sie erzählen es dann ihren Freunden weiter und stecken jede Menge Zeit und Aufwand in ihre Aktivität“, so Harvey. Er argumentiert, dass die enge Sichtweise der Konsolenspielindustrie dazu geführt hat, dass viele Spielehersteller ein großes Potential übersehen haben, indem sie ein Publikum nicht anerkannt haben, das interaktive Unterhaltung suchte.
Wie Harvey betont, konzentrierte sich die Gamesindustrie jahrzehntelang auf die demografische Gruppe des männlichen Teenagers. „Die Beweislage sagt, dass außerhalb des Konsolenmarkts die breite Masse der Spieler weiblich und über 35 Jahre alt ist. Die Produkttypen, die den Markt erreichen, konzentrieren sich zunehmend auf dieses immer wichtiger werdende Nischenpublikum. Ansonsten findet derjenige, der etwas abseits vom Mainstream spielen möchte, kaum etwas auf dem Markt.“ – Die virtuelle Welt von Winx Club zielt auf 7- bis 10-Jährige ab, wird zu Beginn in vier Sprachen auf den Markt gebracht werden und auch Offline-Elemente enthalten. Zusammengearbeitet wurde mit einigen Experten, darunter Psychologen und Soziologen, um sicherzustellen, dass das junge Publikum entsprechend bedient werde. 2013 werde, so prognostiziert Harvey, ein Meilenstein dafür sein, da die Märkte gesättigter würden und Entwickler realisieren würden, dass sie sich nach den Publikumsansprüchen zu richten hätten.
Bild-Quellen: criminalangel@deviantart.com
Text-Quellen: gamesindustry.biz
Joan Z. am Dienstag, 15.01.2013 10:58 Uhr
Naja, wenn ich mir so Final Fantasy 13 und 13-2 ansehe... Da hat man wohl voll auf die Frauen gesetzt. :dozey: FFX-2 ist auch von der Sorte, leider. :( ...
Da "The Elder Scrolls" oder "Fallout", sowie "Saints Row" komplett auf einen "neuen" Charakter aufbauen (auch Story-mäßig) ist es in diesen Fällen egal, welchem Geschlecht die Hauptfigur angehört. Das halte ich für den richtigen Ansatz, aber ich finde, dass di ...
...Wieso gibt es keinen Panzer- und Kampfflugzeug-Pflege-Simulator oder eine Bundeswehr-"Die Sims" Version mit Soldaten?" Wenn dieser Vorschlag belächelt wird, wieso ist es dann anders herum ein "Skandal"? :unknown: Da musste ich grad laut Lachen, das stell ic ...
2013 werde, so prognostiziert Harvey, ein Meilenstein dafür sein, da die Märkte gesättigter würden und Entwickler realisieren würden, dass sie sich nach den Publikumsansprüchen zu richten hätten. HAHAHAHAHAHAHAHHAHAHA...... NEIN. Ich glaube die meisten hier steigern sich zu sehr ...
Spricht doch nichts dagegen, wenn man bei Splinter Cell, Dishonored oder so das Geschlecht aussuchen kann. Da spricht eine ganze Menge gegen, nämlich das zerstören/verfälschen einer Story, nur, um krampfhaft zu versuchen, gezielt(!) weibliche Spieler anzusprec ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.