Foxconn
Der Auftragshersteller Foxconn schrieb wegen seines katastrophalen Mitarbeiterumgangs bereits etliche Male Schlagzeilen. Nun ging die Arbeitsrechtsorganisation Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (SACOM) mit neuen Vorwürfen an die Öffentlichkeit. So sollen Ende vergangener Woche im Werk Xin Hai Yang rund 1.000 Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt haben, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Ein Polizeieinsatz habe den Aufstand daraufhin unter Zuhilfenahme von Wasserwerfern gewaltsam beendet.
Wie SACOM berichtet, hatten die vielen Mitarbeiter allerdings allen Grund, sich gegen ihre Vorgesetzten aufzulehnen. So betrage das durchschnittliche Gehalt eines Foxconn-Angestellten im betroffenen Werk gerade einmal 156 Euro. Von diesem Betrag gehen zusätzlich noch die Kosten für Unterbringen und Verpflegung ab. Auch mit gesundheitlichen Bedenken konfrontiert die Organisation aus Hongkong den umstrittenen Arbeitgeber. So würden Arbeiter nur im Idealfall alle zwei Tage eine neue Atemschutzmaske erhalten. In Regel würden die lebensnotwendigen Geräte nur jede Woche ausgeteilt werden.
Hinzu komme, dass auch die Unterbringung der vielen Menschen völlig unzumutbar sei. Selbst bei Temperaturen um die 3° Celsius stehe nicht immer heißes Wasser zu Verfügung. Entsprechend fordert SACOM von den Verantwortlichen sowohl eine Aufstockung der Gehälter als auch eine vernünftige Versorgung der Mitarbeiter.
Eine der populärsten Kunden von Foxconn ist der amerikanische Konzern Apple, der in den Werken seines asiatischen Partners Produkte wie iPhones und iPods herstellen lässt.
Bild-Quellen: ubergizmo
Text-Quellen: sacom
Julian Wolf (g+) am Montag, 14.01.2013 19:28 Uhr
Das einzige, was wir zu Foxconn sagen sollten, ist: "Danke! Weiter so!" Du bist anmaßend. Bei Leuten wir dir wird mir spei übel. Du bestimmst nicht, was man sagen sollte und was nicht! :mad: ...
Und das iPhone gleich das doppelte - ja, da kann man bei den anderen Geräten gut und gerne "nur" sagen. Und schon wieder übers Ziel hinausgeschossen ;) Deine Vergleich stimmt nämlich nur, wenn man das teuerste iPhone 5 Modell mit den billigsten Smartphone der anderen ...
Kennt ihr die Art von Firmen in denen der Chef genauso viel wie seine Arbeiter bekommt? Mein Beispiel ist halt nen kleiner Betrieb in den Staaten wo der Chef das aus Solidarität macht d.h die Firma schafft mehr, erzielt Erfolge und der ganze Betrieb hat etwas davon, nur um mal zu zeigen wie es auch ...
ABER andere Unternehmen geben die Kostenersparnis über einen günstigeren Preis an den Kunden weiter. Apple hingegen steckt das Geld in die eigene Kasse. Mit etwas bösem Willen könnte man hier aber durchaus gewisse Mutmaßungen anstellen. Vielleicht ist die Ausbeutung ja ...
Dann sind die Leute, die (in Massen!) von den Dörfern in die Industriestandorte ziehen, aus Deiner Sicht also alle Idioten. Letztlich wird aus Deiner Sicht ja jeder Arbeiter ausgebeutet und eben nicht nur die bei Foxconn oder in China. Das hast du gesagt, wie a ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.