Die bei "Red October" verwendete Schadsoftware sammelte Daten von Computern, Mobilgeräten, Mail- und FTP-Servern sowie Netzwerk-Hardware, berichten Experten des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab, die Red October in den vergangenen Monaten gründlich studierten. Nach Angaben Kasperskys wurden bislang "einige hundert" infizierte Systeme entdeckt. Betroffen waren vor allem Netzwerke in Osteuropa, der ehemaligen Sowjetunion und Zentral-Asien. Es gab aber auch Infektionen in Westeuropa und Nordamerika.
Red October verfügt nach Angaben der Sicherheitsforscher über eine komplexe Kontroll-Infrastruktur vergleichbar mit der (womöglich staatlich entwickelten) Spionage-Malware "Flame". Registrierungs-Daten der für die Kommando-Infrastruktur verwendeten Server und Domains lassen vermuten, dass Red October seit mindestens 2007 aktiv ist. Die Infrastruktur ist nach wie vor aktiv. Die Server verteilen sich auf zahlreiche verschiedene Länder, wobei die Mehrheit sich in Deutschland und Russland befindet. Zahlreiche Server fungieren als Proxies, um eine Lokalisierung der eigentlichen Kontroll-Server zu verschleiern.
Für die Infektion der Rechner verwendete Red October mindestens drei verschiedene bekannte Exploits in den Programmen Microsoft Excel und Microsoft Word. Entsprechend präparierte Dokumente wurden mit Hilfe von Social-Engineering-Techniken in Form gezielter "Spear Phishing"-Attacken platziert.
Kaspersky Lab vermutet "basierend auf Registrierungs-Daten der Command-and-Control-Server und zahlreichen in ausführbaren Dateien der Malware hinterlassenen Artefakten", dass die Verantwortlichen hinter Red October aus dem russischen Sprachraum stammen.
Erstmals wurde Kaspersky Lab im Oktober 2012 auf Red October aufmerksam. Erste Erkenntnisse zu der Spionage-Kampagne veröffentlichte das Unternehmen nun in Form eines Forschungsberichtes.
Hinweise auf staatliche Akteure hinter Red October gebe es bislang nicht, so die Kaspersky-Experten. Allerdings seien die gesammelten Dateien "offensichtlich von höchster Wichtigkeit und umfassen geopolitische Daten, die von Nationalstaaten genutzt werden können". Kaspersky vermutet, dass die Daten in Untergrund-Foren an den Höchstbietenden verkauft werden.
Text-Quellen: Securelist
Annika Kremer (g+) am Montag, 14.01.2013 17:40 Uhr
Nun seiten im Dark Net die für Illigales gedacht sind, würd ich mal als 100%tige Untergrund Foren bezeichnen. Und im Gegensatz zu Gulli rate ich von solchen Seiten ab. ... blöde Frage, aber warum würdest du davon abraten? Hab mir schon öfter Foren in Dark Net hingegeb ...
Nun seiten im Dark Net die für Illigales gedacht sind, würd ich mal als 100%tige Untergrund Foren bezeichnen. Und im Gegensatz zu Gulli rate ich von solchen Seiten ab. ...
... Es war zum Teil Ironisch gemeint. Da ich nicht weis, was den nun ein Untergrundforum zu einem solchen macht. Die Illegalität? Die Anzahl der Besucher? Die Tatsache, dass bestimmte Politiker dieses nicht mögen? Zugangsbeschränkung, durch Passworter? Ist 4chan so e ...
@DxxF, ich gehe zwar stark davon aus das deine Frage ironisch gemeint ist, aber falls nicht: "Underground"-Foren sind Foren, die nicht für die breite Masse gedacht sind, sondern für Interessengemeinschaften, die sich mit nicht so legalen Sachen beschäftigen. (Carding, KiPo..) ...
und mich interessiert, was Untergrundforen sind? Ich kann mir da nicht wirklich was darunter vorstellen. SInd das solche Foren, wo ich Linux als OS haben und dann die IPv6-Adresse dual in einnen speziel von diesem Forum programmierten Browser eintippen muss?:confused: ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.