„VLC Media Player“
Der VLC Player ist eine der weltweit bekanntesten Abspielprogramme für etliche Multimediaformate. Entsprechend verleitet das Programm auch Internetbetrüger immer wieder dazu, den Namen des kostenlosen, quelloffenen Tools für fragwürdige Zwecke zu missbrauchen. Microsofts neuer Online-Shop für Windows 8 Applikationen scheint Betrügern hierfür eine neue Plattform zu bieten.
So befand sich gestern unter den vielen Apps ein sogenannter „VLC Media Player 8“, der vortäuschte, die kürzlich angekündigte Windows-8-Version des originalen VLC Players zu sein. Das Design des Programms wurde von den Verantwortlichen sogar so zusammengesetzt, dass es den bisher veröffentlichten Screenshots sehr ähnlich sieht. Allerdings verlangte man für die Installation des Tools 2,99 Dollar. Erfahrene Benutzer dürfte man mit dieser Masche zwar nicht geködert haben, da der VLC Player grundsätzlich kostenlos vertrieben wird. Allerdings schienen es die Betrüger wohl vor allen Dingen auf PC-Laien abgesehen zu haben, die sich wegen des bekannten Namens eine vernünftige Software erhofft haben könnten.
Der Entwickler des offiziellen Projektes, Jean-Baptiste Kempf, bestätigte in einem Gespräch mit Neowin, dass es sich bei dem Angebot lediglich um eine Fälschung handelte. Sofort nach Entdecken der zweifelhaften Software habe man den verantwortlichen Programmierer kontaktiert und um Löschung gebeten. Da das Tool mittlerweile nicht mehr im offiziellen Windows Store aufzufinden ist, schien sich der Autor sich daraufhin sogar einsichtig gezeigt zu haben.
Die offizielle Windows 8 App Variante von VLC Media Player ist aktuell in der Entwicklung. Ein Kickstarter Projekt brachte dem VideoLAN-Team Ende 2012 über 47.000 britische Pfund ein, mit denen die Software finanziert werden soll. Ein Erscheinungstermin existiert allerdings noch nicht.
Bild-Quellen: neowin
Text-Quellen: neowin
Julian Wolf (g+) am Samstag, 12.01.2013 23:45 Uhr
Wenn der Betreiber des App-Stores Geld verdienen möchte, dann kann der Software-Entwickler nichts unternehmen. Auch OSS kann dann Geld kosten. Da war ja erst kürzlich ein (leiser) Aufschrei, weil Apple plötzlich mehr Geld für verschiedene Apps wollte. naja, App ...
Das der VLC-Player auf dem PC kostenlos angeboten wird heißt ja noch lange nicht das Apple dies auch macht oder wird. Also könnte man sich gut vorstellen das dieser App seine Richtigkeit hat. Außerdem hat man den Ersteller des App darum gebeten sein App aus dem Programm von AppStore zu nehmen. Das h ...
Werden die denn nicht vorher seitens Microsoft hinsichtlich Kernfunktionalität und Maleware getestet? Grundsätzlich werden sie es. siehe: Submitting your app [URL="http://msdn.microsof ...
habe ich auch gedacht, dass Microsoft die Apps vorher überprüft... scheinbar manchmal wohn nur kurz/oberflächlich, der App-Store muss ja gefüllt werden... wie ist das eigentlich mit dem Microsoft App Store und der Vereinbarkeit mit Open Source? Bei Apple gibt es da doch Einschränkungen, weswegen au ...
Werden die denn nicht vorher seitens Microsoft hinsichtlich Kernfunktionalität und Maleware getestet? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.