Assange soll am 23. Januar im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung über prominente Whistleblower sprechen. Als die Studenten Oxfords von dieser geplanten Einladung erfuhren, war ein Teil von ihnen empört. So twitterte Studenten-Sprecher Tom Rutland, jemandem, gegen den wegen des Vorwurfs von Sexual-Delikten ein europäischer Haftbefehl vorliege, solle keine Plattform geboten werden.
Someone facing a European Arrest Warrant in relation to being wanted for questioning regarding sexual offences should not be platformed.
— Tom Rutland (@tomrutland) January 9, 2013
Simone Webb, die eine Facebook-Kampagne gegen die Veranstaltung ins Leben rief, erklärte: "Der Protest richtet sich primär gegen Julian Assanges fortgesetzte Unwilligkeit, sich aufgrund der Vergewaltigungsvorwürfe [die in Schweden begangenen Taten sind nach deutschem oder britischem Recht nicht als Vergewaltigung, sondern als sexuelle Belästigung definiert, in Schweden aber als 'minderschwere Vergewaltigung', d. Red.] der schwedischen Justiz zu stellen. Es ist besonders ironisch, dass er gebeten wurde, bei einer Verantwortung zu sprechen, die Integrität und die Suche nach der Wahrheit feiert, wenn er selbst die Suche nach der Wahrheit blockiert." Auch das Argument, Assanges Einladung sei respektlos gegenüber Vergewaltigungs-Opfern, da sie zeige, dass man bereit sei, Entschuldigungen für die Täter zu finden, war zu hören.
Die Meinung der Studenten ist allerdings keineswegs einhellig. Andere Studenten freuen sich auf den Auftritt Assanges und halten diesen für sinnvoll. Sie argumentieren etwa, dass Assange auch durchaus kritische Fragen gestellt werden könnten und Assange als kontroverse Figur wahrscheinlich für eine lebhafte Diskussion sorgen werde.
Assange erweist sich bereits jetzt als einer der kontroversesten Gäste des Debattierclubs. Ob dies jedoch seinen Auftritt in Frage stellt, ist bislang nicht bekannt.
Text-Quellen: The Guardian
Annika Kremer (g+) am Samstag, 12.01.2013 11:33 Uhr
jeder ist für sein tun verantwortlich auch herr assange Und auch die (schwedische) Justiz. DIE hat sich nämlich das Ei selbst ans Schienbein genagelt. Ich zitiere mal was du beim Lesen deines Vorposters wohl übersehen hast: sie hätten ihn befragen können, während er in Schwe ...
jeder ist für sein tun verantwortlich auch herr assange ...
und warum sollte sich die schwedische justiz auf der nase rumtanzen lassen solln? nur weil er julian assange ist tanzt alles nach seiner reihe oder wie... tanzt hier ja keiner irgendwem auf der nase herum. da es bei der geschichte einzig und alleine darum geht nicht fü ...
und warum sollte sich die schwedische justiz auf der nase rumtanzen lassen solln? nur weil er julian assange ist tanzt alles nach seiner reihe oder wie... ...
das traurige an der ganzen geschichte ist wie sich der englische staat und der schwedische (überraschender als die engländer) zum büttel der usa machen lassen, denn einen prozess wg. vergewaltigung kann ja eigentlich auch in absentia geführt werden... bzw. wenn es darum geh ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.