Cyberkriminalität (Symbolbild)
Der Verhandlung vor dem Geschworenengericht in Wien drehte sich um die März 2011 von der Polizei abgeschaltete Webseite Alpen-Donau.info (auch „Adi“ genannt). Die Internetpräsenz galt zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre als Austauschplattform österreichischer Neonazis.
Dem Hautangeklagten Gottfried Küssel wurde zur Last gelegt, dass er die Homepage bei den Mittätern Felix B. und Wilhelm A. in Auftrag gegeben habe. Küssel soll laut Staatsanwaltschaft als Autor der Seite fungiert haben, während B. (7 Jahre Haft) die Administratorenrolle übernahm. A. wurde nur zur Last gelegt, die Verfolgung der Verantwortlichen im Netz zu verschleiern, was ihm letztlich eine viereinhalbjährige Strafe einhandelte.
Am Ende des Verfahrens stimmten die Geschworenen mit 5:3 für eine Verurteilung Küssels, der bereits in seiner Vergangenheit wegen des rechtsunkonformen Auslebens seiner Ideologie ins Gefängnis musste. Nach Ansicht seines Anwaltes, Michael Dohr, ist im Verfahren das letzte Wort allerdings noch nicht gesprochen. So wurden auf dem Computer des Angeklagten keine Zugangscodes zum entsprechenden Server gefunden. Entsprechend konnte die Autorenschaft nur anhand von Vergleichen mit Texten, die an anderen Stellen veröffentlich wurden, vermutet werden.
Nun plant Dohr, Berufung gegen das Verfahren einzulegen. Überdies machte der Jurist darauf aufmerksam, dass sein Mandant drei Kinder zu versorgen habe und sich als liebender Familienvater bewährt habe.
Bild-Quellen: ALTEMARK VIA FLICKR
Text-Quellen: taz
Julian Wolf (g+) am Freitag, 11.01.2013 18:52 Uhr
@Trollolol: Ok, dann war dein Thema verfehlt wohl doch nicht so fehl am Platz. :o Ich hatte es so verstanden, dass es (auch) um die Menschen geht, die bereits in Deutschland leben, meinetwegen auch hier geboren sind, auf dem Papier aber immer noch Ausländer sind. Danke für die Aufklärung. Bezüglic ...
Is schon krass , jemanden 9 Jahre wegzustecken wofür es noch nichtmal richtige beweise gibt ... Nen rechtsstaat sieht da anders aus ... Wobei ich anmerken muss das es nicht der angenehmste zeitgenosse ist .... :o ...
Sag mal, geht dir das so ans Herz? Dass Küssel jegliche Kooperation mit dem Gericht verweigert hat und seine Passwörter nicht herausgegeben hat (ist ja auch sein Recht, er muss sich ja nicht selbst belasten) erwähnst du z.B. nicht. Weil das kein Sachbeweis ist. Nicht ...
Es ging um Ausländer und deren Integration, wo ich dort das Thema verfehlt haben soll ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. :rolleyes: Ich bezog mich auf deine Aussage Mich persönlich interessieren Herkunft, Nationalität und Hautfarbe relativ wenig, wenn sic ...
Fast jedes Land hat Einreiseregeln, welche strikt eingehalten werden. Nur DE ist wie ne Schlampe und lässt jeden rein. Jeder Bürger, in jedem Land, behauptet genau das. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.