Bei einem DDoS-Angriff werden Server mit einer Vielzahl von Anfragen überlastet, so dass die dort gehosteten Ressourcen zeitweise nicht mehr verfügbar sind. Dies kann mit verschiedenen technischen Mitteln bewerkstelligt werden. DDoS-Angriffe gelten als Form der IT-Kriminalität - in Deutschland fallen sie unter den Straftatbestand der Computersabotage - und können in vielen Ländern empfindliche Geldstrafen oder gar Haftstrafen nach sich ziehen.
Anonymous, das oft zu DDoS-Angriffe gegen missliebige Behörden oder Unternehmen aufruft, sieht DDoS-Angriffe jedoch als Protestform an. In einer Petition fordert das Internet-Kollektiv nun, diese Sichtweise offiziell anzuerkennen. Mit dem Fortschritt der Internet-Technologie gingen auch neue Protest-Methoden einher, so die Aktivisten. DDoS-Angriffe seien zudem "keine Form von Hacking", sondern "das Äquivalent davon, wiederholt den Aktualisieren-Knopf auf einer Website zu drücken". In gewissem Maße, so Anonymous, seien derartige Angriffe mit den Occupy-Protesten vergleichbar - statt Parks, Plätzen oder Gebäuden würden dabei eben Websites besetzt.
Neben der Legalisierung von DDoS-Angriffen fordert Anonymous auch die sofortige Freilassung aller Personen, die wegen DDoS-Angriffen inhaftiert sind. Zudem müssten alle mit DDoS-Angriffen in Zusammenhang stehenden Akten-Einträge gelöscht werden.
25.000 Unterschriften bis zum 6. Februar wollen die Initiatoren der Petition erreichen. Bislang unterzeichneten die Petition allerdings erst rund 2000 Menschen.
Annika Kremer (g+) am Freitag, 11.01.2013 18:04 Uhr
vor allem kann man gebäude und straßen trotzdem noch begehen wenn leute einen sitzstreik machen. im netz hinggen ist die seite durch einen ddos meist net mehr erreichbar und da haben wir die manipulation und sinnlose zerstörrungswut der anons spinner. ...
In gewissem Maße, so Anonymous, seien derartige Angriffe mit den Occupy-Protesten vergleichbar - statt Parks, Plätzen oder Gebäuden würden dabei eben Websites besetzt. Gutes Argument, denn die Occupy-Proteste waren ja schließlich auch völlig legal... :rolleyes: :m) ...
Genau "back to the roots, steinzeit rulez" ! ...
Und das Recht des Stärkeren nicht vergessen :T. ...
Daher ist es natürlich vollkommen richtig, wenn Unternehmenswebseiten zusammenbrechen, weil sie keinen DDoS-Schutz haben. ... und Leute zusammengeschlagen werden wenn sie sich mangels Kampfsportausbildung nicht wehren können oder beklaut werden wenn sie nicht aufpass ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.