Myspace in neuem Design
Der Musikdienst Myspace, die Fotoplattform Flickr und die Bookmarkseite Delicious melden sich zurück, nachdem diese einstmals großen Webdienste eine Zeitlang „nur noch verwaltet“ wurden. Auf welche Weise sich die drei Seiten nun präsentieren, welche neue Optik sie haben und wie es mit ihnen weitergeht, berichtet ein Artikel im Magazin Spiegel.
Im Jahr 2003 kam Myspace eine Vorreiterrolle im Bereich des sozialen Netzwerks zu, drei Jahre später waren etwa 100 Millionen Nutzer bei dem Dienst registriert. 2009 gab es bereits über 267 Millionen Mitglieder; der Dienst war 2005 durch den Medienkonzern News Corporation gekauft worden. Der Schwerpunkt des sozialen Netzwerks lag anfangs im Bereich der Musik (ursprünglich gab es Myspace als „Anbieter für kostenlose Datenspeicherung im Internet“), Künstler selbst luden ihre Werke darauf hoch und traten auf diese Weise in Kontakt mit ihren Fans. Nach dem Kauf durch die News Corporation wurde Filmen immer mehr Platz auf Myspace eingeräumt. 2008 überholte Facebook das alte soziale Netzwerk an Mitgliedern, 2011 kaufte die Werbefirma Specific Media den Dienst. Seit Ende 2012 gibt es eine komplett überarbeitete Version von Myspace, wobei man sich als Nutzer neu registrieren muss. Der Nutzer wird aufgefordert, seine E-Mail-Adresse einzugeben und wird dann zum neuen Myspace weitergeleitet. Das neue Design ist schlicht und elegant, was zu wünschen übrig lässt, ist die geringe Musik- und Videoauswahl auf der Webseite. Hier muss noch gewaltig aufgeholt werden, will Myspace für 2013 tauglich sein.
Flickr, ein 2004 gegründeter Fotodienst, wurde 2005 von Yahoo gekauft. Der Dienst bietet die Möglichkeit, Bilder nach Themen zu sortieren und „in sogenannte Pools aufzunehmen“. Der Nutzer kann nach Stichworten suchen, RSS-Feeds nutzen und Creative Commons-lizensierte Bilder zur weiteren Verwendung auffinden. Seit Februar 2012 wird die Webseite kontinuierlich umgestaltet und präsentiert nun die Bilder in professioneller Optik, was bei Fotos schließlich außerordentlich wichtig ist. Mittlerweile spricht Flickr professionelle und Hobbyfotografen auch dadurch an, dass Belichtungszeiten und andere Details zu Aufnahmen bekanntgegeben werden.
Delicious ist eine Onlineanwendung zum Setzen von Bookmarks (Lesezeichen) für vom Nutzer bevorzugt verwendete Seiten. Diese können mit Schlagworten versehen werden; ob die persönliche Bibliothek von anderen öffentlich gesehen werden kann oder nur privat zugänglich ist, entscheidet der Nutzer. Der vor zehn Jahren eingeführte Dienst wurde 2005 von Yahoo übernommen; das Internetportal „kümmerte sich [jedoch] kaum“ um den Bookmark-Dienst. Dies und die wachsende Konkurrenz durch Facebook und andere soziale Netzwerke trugen in der Vergangenheit dazu bei, dass Delicious mehr und mehr in Vergessenheit geriet. Seit April 2011 ist Avos Systems (You Tube) Eigentümer, und von dessen Seite her verspricht man, dass der Lesezeichendienst „noch viel besser“ werden soll. Mittlerweile braucht man nicht mehr extra für Delicious einen Account anzulegen, sondern kann sich gleich mit Facebook- oder Twitter-Account bei Delicious anmelden. Neben Browserfunktionen erfährt auch die Webseite eine Runderneuerung; bereits im Jänner soll das neue Design, bei dem die beiden Punkte „Entdecken“ und „Erinnern“ eine wichtige Rolle spielen, verwirklicht werden. Es bleibt zu hoffen, dass den Dienst auch in Zeiten der anderen sozialen Netzwerke genügend Menschen nutzen werden.
Bild-Quellen: new.myspace.com
Text-Quellen: de.wikipedia.org spiegel.de
Joan Z. am Donnerstag, 10.01.2013 13:59 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.