3D-Fernsehen
Auf der CES zeichnet sich der Trend beim Fernsehen deutlich ab: Das Streben nach höherer Auflösung und Gerätegröße ist immer stärker vorhanden. Was die großen Konzerne auf der Messe nicht mehr vorstellen, sind 3D-Fernseher; diese kommen allenfalls am Rand zum Zug. Das veranlasst den Technologieblog The Verge zu der Aussage, dass 3D-Fernsehen bereits „tot“ sei.
Anders als auf den vorherigen Shows glänze das 3D-Fernsehen auf der CES 2013 durch Abwesenheit – 3D fehlt. Laut The Verge verursacht dies dem Besucher ein Gefühl der Erleichterung, da man nicht mehr Spezialbrillen aufsetzen müsse, um die Pressekonferenz eines großen Unternehmens mitzuverfolgen. Es gebe keine Riesenposters mehr, auf denen „Menschen aus Flachbildschirmen heraus explodieren“ würden. Was jetzt angesagt sei in den Marketing-Videos, das seien höhere Auflösung, gewölbte Displays und die neue OLED-Technologie. Die Präsentationsfläche für 3D sei verkleinert worden, sodass die im Vorjahr noch hoch angepriesene Technologie des 3D-Fernsehens auf ihren The Verge zufolge angemessenen Platz verwiesen werde, nämlich auf ein Nebenbei statt auf ein Argument zur Erneuerung des eigenen Fernseherlebnisses.
Es liege hier ein ironischer Zwiespalt vor: Einerseits sei die 3D-Technologie bei Fernsehern allgegenwärtig genug geworden, sodass Konsumenten diese oft unwissentlich kaufen würden, indem sie ein hochwertiges HDTV erwerben würden. Auf der anderen Seite habe jeder große Fernsehhersteller auf der CES signalisiert, dass es wichtig sei, zu versuchen, 3D-Fernsehen als wichtiges Feature zu verkaufen. Samsung habe nebenbei eine Umwandlung von 2D in 3D erwähnt, und Netflix biete ein 3D-Streaming an. Die einstmals die CES dominierende Technologie sei heute „ein peinliches Überbleibsel überhitzter Ambitionen der Vergangenheit“.
Eine Technologie sei nicht automatisch zum Untergang verurteilt, so The Verge, wenn die Konsumenten oder Hersteller sie ablehnen und belächeln, und auch begrenzte Verkaufszahlen hätten dies nicht zur Folge. Die Gleichgültigkeit, die dem 3D-Fernsehen auf der aktuellen CES entgegengebracht werde, sei jedoch ein offensichtliches Zeichen für eine Technologie mit Ablaufdatum.
Bild-Quellen: jrdragao@deviantart.com
Text-Quellen: derstandard.at theverge.com
Joan Z. am Donnerstag, 10.01.2013 10:03 Uhr
Da gab es aber auch recht viele Szenen in 3D - wenn nicht sogar der ganze Film (z.T. sind die Effekte aber nicht ganz so auffällig gewesen - oder ich habe Hirngespinste ;)). Nein, die Realfilmscenen waren in 2D. Keine Ahnung was sich Disney dabei gedacht hat ...
Naja, Schlussendlich bleibt und wenigstens die OLED-Technik. Die würde mir allemal reichen :T ...also vorerst ;) ...
und diejenigen die neutral an die Sache herangehen und deswegen alles andere als begeistert davon sind. Würde ich nicht behaupten. Echte 3D Produktionen wie der Hobbit und Avatar sind auch auf dem Heim TV wirklich cool anzuschauen. Wer natürlich Effekte wie im Imax Kino erwartet, wir ...
Für jeden temporären Trend gibt es Leute, die ihn voller Überzeugung verteidigen, und diejenigen die neutral an die Sache herangehen und deswegen alles andere als begeistert davon sind. Es konnten bisher nun einmal kaum 3D Inhalte überzeugen, und das obwohl es die Technik in kleineres Produktionen s ...
Totgesagte leben länger ;-) Ich hab mir mindestens 1000x anhören müssen das Apple ja nur noch mit einer Hand aus dem Grabe winkt - und heute ? Apple ist eine der wertvollsten Marken der Welt. Genauso ist es mit (stereoskopischem) 3D. Die Geräte sind im Markt und auch die Publikationsraten steigen st ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.