Das Zentrum, das der eurpäischen Polizeibehörde Europol unterstellt ist, solle dafür sorgen, dass die EU "mindestens genauso clever und zäh" sei wie die Internet-Kriminellen und die Vorbeugung und Bekämpfung von Verbrechen stark vorantreiben, wie EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström am heutigen Mittwoch in Brüssel erklärte. Das Zentrum soll den Fahndern in den EU-Staaten auch Beweismaterial für die nationalen Gerichte verschaffen. Vermögen aus Verbrechen kann Europol aber nicht selbst beschlagnahmen. Hierzu ist Amtshilfe durch die nationalen Ermittlungsbehörden erforderlich.
Gut 30 Beamte arbeiten derzeit in dem Zentrum. Noch in diesem Jahr soll ihre Zahl auf über 40 erhöht werden. Im Jahr 2015 soll das Zentrum dann die "volle Einsatzkapazität" erreicht haben.
Chef des neu gegründeten Cybercrime-Zentrums ist der Däne Troels Oerting. Er sieht den Kampf gegen die Online-Kriminalität als "eine der größten Aufgaben in diesem Jahrzehnt". Zunächst, so Oertig, müsse sich das Zentrum einen Überblick über die Bedrohungssitation verschaffen. Dazu sei dringend eine bessere Kommunikation mit den nationalen Behörden erforderlich. "In der Polizei haben wir eine Kultur und eine Tradition des Nicht-Teilens", sagte er. Dies solle nun anders werden. Gleichzeitig, so Oertig, befasse sich das Zentrum aber auch schon mit "konkreten Fällen".
Nach Aussage Oertigs soll das Zentrum auch mit den Ermittlungsbehörden anderer Nationen - etwa der USA und Australiens - sowie mit Vertretern der IT-Branche zusammen arbeiten.
Text-Quellen: apa/futurezone
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 09.01.2013 14:34 Uhr
müsse sich das Zentrum einen Überblick über die Bedrohungssitation verschaffen Bedeutet dieser Satz, das die Behörde keine Ahnung hat was die tun soll? Vermutlich wurde die Behörde gegründet und soll nun erstmal Prüfen ob das, was sie bekämpfen soll, den ...
All diese angeführten Gründe sind absurd. Identitätsdiebstahl passiert auf dem Heimcomputer und net iwo im Cyberspace. Was erwartest du von einer Behörde die sich Cybercrime-Zentrum nennt? War InternetverbechensZentrum zu mainstream?:confused: Was soll dieses Cyber ...
All diese angeführten Gründe sind absurd. Identitätsdiebstahl passiert auf dem Heimcomputer und net iwo im Cyberspace. ...
Am kommenden Freitag soll in Den Haag das europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität offiziell seine Arbeit aufnehmen. Es soll die EU-Staaten bei der Bekämpfung schwerer Straftaten im Internet - insbesondere Kreditkarten- und Bankdatenbetrug, Identitätsdiebstahl und der sexuellen Ausbe ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.