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Valve: Gabe Newell über Computerspiele

Gabe Newell

Gabe Newell

Ein Exklusivinterview gab Valve-CEO Gabe Newell auf theverge.com. Darin ging er auf Besonderheiten der Philosophie von Steam ein und führte Überlegungen zum Computerspiel der Zukunft aus. Biometrik sprach er ebenso an wie das Mitwirken des Nutzers an der Entwicklung von Spielen, die Konkurrenz fürchtet er nicht.

In einem Exklusivinterview auf theverge.com sprach Gabe Newell (CEO Valve) ausführlich über die Steam Box, Biometrik und die Zukunft des Computerspielens. Aus dem Interview geht hervor, dass Spieleentwickler auch auf Anregungen und kreative Inputs aus der Spielerszene hoffen und ihnen diese die Arbeit immer wieder erleichtern, da sie so unterschiedliche Nuancen in Spielen besser betonen können.

Newell hebt hervor, wie schwierig es ist, wenn man zwischen geschlossenen proprietären Systemen und solchen, die offen sind, hin- und hergerissen ist. Offene Systeme mögen zwar ein wenig chaotischer sein als andere, doch dafür kann sich jeder mit seinen Talenten einbringen. Es gibt von Valve her nicht viele Einschränkungen für die Personen, die sich einschalten wollen. Auf die Frage, wie streng die Valve eigene Hardware kontrolliert sein werde, gab Newell an, dass diese sich auf hohe Leistungskraft und ruhige, den Erfordernissen entsprechende Formfaktoren konzentrieren werde. Höhere Präzision und geringe Wartezeit stehen im Vordergrund. Von den Spielen her, insbesondere jenen mit Bewegungsschwerpunkt, bezeichnet der CEO Wii Sports als absoluten Höhepunkt, wobei er einräumt, dass auch hier das Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Für Newell gehören nicht nur Hände, Handgelenke und Arme zur Bandbreite der Körperbewegung. Vielmehr ist er überzeugt davon, dass mit der Verwendung biometrischer Daten ein intensiveres Spielerlebnis ermöglicht wird. An dieser Stelle nimmt das sogenannte Gaze Tracking eine wichtige Rolle ein, was Computerspiele betrifft. 

Die Plattform Steam soll auch bei Hardwareproduktion von Valve weiterhin sowohl den Entwicklern von Inhalten als auch den Produzenten Instrumente zur Verfügung stellen. Newell klärt in seinem Interview auch darüber auf, dass es vom Arbeitsaufwand her keinen wesentlichen Unterschied macht, ob man ein Spiel neu schreibt oder für diverse Endgeräte adaptiert. Valve möchte weg von dem einen Steam Store hin zu einer Vielzahl von Nutzern geschaffener Stores, um möglichst viel Kreativität einzubringen und den Qualitätsansprüchen möglichst vieler Konsumenten gerecht zu werden. Es gehe hier schließlich nicht um Gelegenheitsspiele, die es wie Sand am Meer gibt. Die Steam Box wird auch als Server konzipiert, soll bis zu acht Monitoren dienen. Man hat auch Ambitionen, den Tablet- und Mobilmarkt zu vertiefen, um Spiele verbessern zu können. Es soll jedoch nicht einfach ein Tablet „auf den Markt geworfen werden“, sondern zuerst erprobt werden, welchen Nutzen der Spieler daraus ziehen kann.

Was den Inhalt und die Entwicklung der Spiele betrifft, so ist Newell überzeugt davon, dass es mehr geben muss als eindimensional vorgefasste Reaktionen auf das Handeln des Spielers. Er spricht davon, wie wenig anregend es ist, wenn man in einem Spiel nach der Reihe Charaktere tötet und deren Blut präsentiert bekommt. Seiner Meinung nach ist es wichtig, dass die anderen Charaktere auf das Verhalten der eigenen Spielfigur angemessen reagieren, dass sie reden, weglaufen oder kämpfen. Es muss bei der Entwicklung solcher Reaktionen allerdings berücksichtigt werden, ob es ein Multiplayer-Spiel ist oder nicht.

Was die Konkurrenz betrifft, ist Newell durchaus zuversichtlich, indem er meint, dass sich gute Ideen durchsetzen, während schlechte auch mit noch so hohen Investitionen nicht haltbar sind.

 

Bild-Quellen: wikipedia.de

Text-Quellen: theverge.com

Joan Z. am Mittwoch, 09.01.2013 14:22 Uhr

Tags: valve steam gabe newell games steam box

vgwort
 
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2 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • memcpy am 12.01.2013 02:01:22

    ComputerVideospiele ...

  • C-H-T am 11.01.2013 23:43:39

    Überprüf mal den Satzbau, ich hab keine Ahnung was du damit sagen willst. ...

  • joanZ am 09.01.2013 14:22:43

    Ein Exklusivinterview gab Valve-CEO Gabe Newell auf theverge.com. Darin ging er auf Besonderheiten der Philosophie von Steam ein und führte Überlegungen zum Computerspiel der Zukunft aus. Biometrik sprach er ebenso an wie das Mitwirken des Nutzers an der Entwicklung von Spielen, die Konkurrenz fürch ...

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