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  • Valve: Steam Box basierend auf Xi3-Industriedesign?
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Update

Valve: Steam Box basierend auf Xi3-Industriedesign?

Valve: Die Steam Box nimmt langsam Gestalt an

Valve: Die Steam Box nimmt langsam Gestalt an

Softwareentwickler Valve gab im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas bekannt, in den Hardwarehersteller Xi3 investiert zu haben. Gleichzeitig zeigte Xi3 am Valve stand kleine leistungsstarke industrierechner, welche die Basis der kommenden Linux-basierten Steam Box darstellen könnten.

Das interessante Konzept basiert auf einem dreigeteilten Mainboard, welches insgesamt kaum größer als ein gängiges Micro-ATX-Modell sein dürfte. Jede der drei Platinen  deckt hierbei verschiedene Aufgaben ab. So dient zum Beispiel ein Teil als I/O-Einheit, das zweite beherbergt den Prozessor sowie Arbeitsspeicher und Chipsatz, während sich das dritte Board um die Grafik und die dazugehörigen Displayausgänge kümmert. Wie bei einem normalen Desktop-PC können die einzelnen Karten hierbei später durch neue, schnellere Komponenten ersetzt werden, zum Beispiel wenn man mehr Rechenleistung oder zusätzliche Anschlüsse benötigen sollte. Die drei Platinen werden durch zwei Steckverbindungen miteinander verbunden und stellen am Ende eine U-förmige Grundform dar, die in ein kleines Metallgehäuse eingebaut werden kann. Das Kühlsystem liegt in der Mitte und wird von einem einzigen Lüfter mit Frischluft versorgt. Bei dem Netzteil handelt es sich derweil um ein handelsübliches externes Gerät wie es bei aktuellen Desktop-Replacement-Laptops eingesetzt wird. 

Xi3 A7X Minirechner, die Basis für die Steam Box

Xi3 A7X Minirechner, die Basis für die Steam Box

Valve selbst spricht bei dem gezeigten Minirechner auf Xi3 A7X Basis von einem Produkt im Entwicklungsstadium. Aktuell handelt es ich um einen Prototypen des Xi3 X7A Systems mit dem Codenamen "Piston". Einsteigerversionen des Xi3-Systems mit dem Namen X5A kosten aktuell 499 US-Dollar (381 Euro). Die Performance-Plattform A7X kann jedoch mit einem energieeffizienten 64-Bit-Quad-Core-x86-Prozessor, 4 bis 8 Gigabyte DDR-3-Arbeitsspeicher und einer Grafikkarte mit 384 Shadern konfiguriert werden. Um welches Modell es sich hierbei handelt, ist aktuell unklar; es dürfte sich allerdings um eine mobile nVidia GeForce GT 640M oder 645M handeln. Zudem soll das System zumindest im Bereich Prozessor und Arbeitsspeicher problemlos aufrüstbar daherkommen. Ob auch andere Komponenten wie die Grafikkarte später aufgerüstet werden können, ist aufgrund des Formfaktors der verwendeten Komponenten unklar. Oder besser formuliert: man kann das System recht einfach aufsrüsten, wenn man denn passende Steckkarten im Handel bekommen kann. Die "Performance Level"-Ausstattung des "Piston"-Minirechners soll aktuell 999 US-Dollar kosten.

Update:

Anders als bisher angenommen kommt eine AMD "Trinity" Quad-Core-APU (AMD R-464L) zum einsatz welche auch eine Integrierte AMD Radeon HD 7660G Grafikeinheit mit 384 Shadern mitbringt. 

 

Text-Quellen: polygon 4players

Malte Kremer (g+) am Dienstag, 08.01.2013 14:47 Uhr

Tags: linux ubuntu valve steam

vgwort
 
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12 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • manu2k am 10.01.2013 13:19:28

    Valve sollte auch die Vorteile eines PCs nutzen. 1. Mehrere Versionen von 400€ als Konkurrent für die Wii U (z.B. mit AMD APU) bis ~1000€ für Core-Gamer. 2. Die Steam Box immer mit aktueller Hardware verkaufen. 3. Ich würde die auch mit z.B. TV-Karte, Blu-ray-Laufwerk und einer zweiten Festplatte er ...

  • Dxxf am 09.01.2013 13:59:36

    Aber warum sollen Anfangs zur einführung Leute eine Konsole kaufen,für die es kaum spiele gibt. http://store.steampowered.com/search/?os=linux&category1=998 Es gibt bei der Steam Beta 42 Spiele für linux. Somit schon mal mehr als 20. Bis die Konsole/PC kom ...

  • Meff am 09.01.2013 07:35:30

    Ich glaube schon das einige Leute für Linux programmieren werden. Wenn erstmal viele diese Konsole kaufen, dann wird es auch mehr Leute geben die Linux benutzen und das ist doch ein Grund um dafür zu programmieren. Mag ja sein,das viele hersteller dafür spiele ...

  • CaptainObvious am 09.01.2013 00:54:49

    Habt ihr die vielen Anschlüsse gesehen (4*Display Port eSATA, mind. 6*USB)? Was ist also der Sinn des Ganzen? Da passt doch nie im Leben eine SSD oder Festplatte rein. Also soll man die eSATAs benutzen, um externe Platten anzuschließen? ...

  • Xandy am 09.01.2013 00:03:19

    Habt ihr die vielen Anschlüsse gesehen (4*Display Port eSATA, mind. 6*USB)? Was ist also der Sinn des Ganzen? Da passt doch nie im Leben eine SSD oder Festplatte rein. Also soll man die eSATAs benutzen, um externe Platten anzuschließen? edit: Also, das sieht ...

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