Eine Lorenz-Chiffriermaschine
Roberts war während seiner Zeit in Bletchley Park Chef eines zunächst vierköpfigen Teams, das an der Analyse der deutschen Lorenz-Chiffriermaschine arbeitete. Parallel arbeiteten andere Krypto-Analysten unter Alan Turing an der Entschlüsselung der bekannteren Enigma-Codes. Militärhistoriker schätzen, dass die erfolgreiche Arbeit der Analysten in Bletchley Park den Zweiten Weltkrieg um etwa zwei Jahre verkürzte.
Von den neun Analysten, die insgesamt an der Lorenz-Chiffriermaschine arbeiteten, ist Roberts mittlerweile der einzige Überlebende. In den letzten vier Jahren setzte er sich massiv für eine öffentliche Anerkennung seiner Kollegen ein.
Roberts erklärte, er sei "sehr erfreut" über seine Auszeichnung gewesen. Auch seine Frau Mei sowie der Rest seiner Familie - sieben Kinder und Stiefkinder sowie ein Enkelsohn - seien "begeistert", dass seine Arbeit in Bletchley Park nun honoriert worden sei.
Er hätte sich aber gewünscht, dass auch seine Kollegen posthum eine Anerkennung erhalten hätten, betonte Roberts. "Sie haben brillante Arbeit gemacht, wir haben zwischen 1941 und 1945 90% des deutschen Funkverkehrs geknackt," sagte er und fügte hinzu: "Es gab insgesamt 118 von uns, die sehr verschiedene Aufgaben erfüllten. Es gibt eine andere Person, von der ich weiß, die noch lebt."
Der ehemalige Krypto-Analyst, der später in der Marketing-Branche arbeitete, bezeichete seine Arbeit in Bletchley Park als eine "aufregende Zeit". Insbesondere das Gefühl, einen Durchbruch bei einem Code zu erzählen, blieb ihm positiv in Erinnerung.
Text-Quellen: BBC
Annika Kremer (g+) am Samstag, 29.12.2012 17:29 Uhr
Die Deutschen, allen voran Karl Dönitz, dachten ja auch Enigma wäre mehr als sicher, auch als sich die Lage geändert hat dachte man nicht daran dass die Briten da ne Chance hätten oder gar neue Systeme wie zB das Radar. Man war halt allgemein nach dem Frankreichfeldzug im Hö ...
Ist zwar etwas OT, aber es wird (mir zumindest) zu einseitig über den 2. Weltkrieg berichtet. Über allem stehn da mal die USA (die den Krieg ja im alleingang entschieden haben :rolleyes: ) dann die Briten und die Russen. Da haben so viele Kräfte mitgewirkt. Wie du schon richtig die Polen anmerkst un ...
Das hat maßgeblich dazu beigetragen dass es geknackt wurde. Die Vorarbeit der Polen um Marian Rejewski wollen wir natürlich auch nicht vergessen. So gesehen ist die Leistung der Briten nicht wirklich bemerkenswert. Zumal die Enigma erstens eine Fehlkonstruktion war ...
Im Artikel gehts aber um die /andere/ Maschine die in Blechtley Park auch geknackt worden ist (was um einiges schwieriger war). Und zwar wie im Artikel erwähnt um die Lorenz-Chiffriermaschine. Das knacken dieser Maschine hat den D-Day erst möglich gemacht. Das knacken diese ...
So weis ich das auch. Man wollte das U-Boot noch versenken, was aber schief ging. Es wurde eine intakte Enigma Maschine + Codes sicher gestellt. Das hat maßgeblich dazu beigetragen dass es geknackt wurde. Im Artikel gehts aber um die /andere/ Maschine die in Blechtle ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.