Internet Open - Symbolbild
Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldet, dürfen chinesische Bürger Internetdienste nur noch unter Nennung ihres realen Namens nutzen. Anbieter von Online-Services sind in diesem Rahmen verpflichtet, bei jeder Registrierung nach der Anschrift des Users zu fragen. Wer dabei Falschangaben macht, verstößt gegen chinesisches Recht.
Durch die neue Zensurmaßnahme dürfte sich das Nutzungsverhalten unter anderem auf twitter-ähnlichen Plattformen wie Sina Weibo, dramatisch ändern. Die Realnamen der Verfasser von regimekritischen Beträgen oder anderen unliebsamen Texten sollten für die Regierung nun problemlos herauszufinden sein. Andere Nutzer eines Dienstes sehen derweil weiterhin nur das Pseudonym des jeweiligen Accounts.
Ein Sprecher des Nationalen Volkskongresses begründet die Gesetzesänderung mit Fällen, in denen Personen im Netz beleidigt wurden oder digitale Informationen illegal genutzt worden seien. Es scheint allerdings offensichtlich, dass es sich bei der Maßnahme nur um eine weitere Einschränkung der Bürgerrechte handelt, mit der man versucht, das Volk stumm zu stellen.
Bereits seit Jahren beschränkt das fernöstliche Regime die Möglichkeiten des Internets. So sind beispielsweise Webseiten wie Facebook oder Twitter bereits seit Langem blockiert. Außerhalb des Landes wird die zum Teil auch keywordgesteuerte Sperrmethode mittlerweile als die „Great Firewall of China“ bezeichnet.
Bild-Quellen: extremetech
Text-Quellen: zeit
Julian Wolf (g+) am Freitag, 28.12.2012 19:06 Uhr
Ach kommt schon... Allein sein Username "der gute Rat" :D ...
... Wo sind die Sarkasmus Tags? :unknown: ...
Das passiert zwar vielleicht im falschen politischen Kontext, doch schlecht finde ich das nicht. Man muss einfach anerkennen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Auch hier gelten die Gesetze, egal ob so mancher Downloader das wahrhaben will, oder nicht. Und wen ...
Wir brauchen nichtmal bis nach China gehen, hier geht es doch schon richtig in die Vollen Ein gutes Beispiel. Die Maschine läuft zu heiß und es ist nicht einfach den werdenden Willen zu ignorieren. So viele Menschen gilt es zu blockieren, soll das Gesetz? Welche ...
eigentlich finde ich es traurig und erschreckend, dass als erstes argument für klarnamenzwang pornoseiten angeführt werden in erster linie geht es um politische argumente und überlegungen, das is wohl der hauptgrund in china - und dabei nicht einmal primär um die ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.