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Kurz notiert:

Erfinder Baylis warnt vor "Generation Google"

Generation Google

Generation Google

Der britische Erfinder Trevor Baylis warnt davor, dass das Internet Kinder ihrer praktischen Fähigkeiten berauben könnte. Er meint, wer sich von der Google Suche abhängig macht und all seine Zeit vor dem Bildschhirm verbringt, verliere seine Kreativität. Die Lösung sieht Baylis im guten alten Mechanik-Baukasten.

Einer von Großbritanniens führenden Erfindern warnt davor, dass die "Generation Google", jene Menschen, die sich in allen Angelegenheiten auf das Internet verlassen, Gefahr läuft, "hirntot" zu werden. Trevor Baylis sagte, dass Kinder Kreativität und praktische Fertigkeiten verlieren würden, da sie zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringen würden. Der 75-Jährige befürchtet, dass die nächste Erfindergeneration verlorengehen könnte, weil junge Menschen oftmals nicht fähig seien, etwas mit ihren Händen zu bewerkstelligen.

Baylis meint aber, dass den Kindern das Handwerkliche nahegebracht werden könne, wenn sie in der Schule entsprechende Förderung erfahren würden. Kinder sollten praktische Fertigkeiten erlernen, statt von Handys oder Computern abhängig zu werden. Natürlich sollte auch der Umgang mit Computern nicht vernachlässigt werden, doch diese Beschäftigung sollte nicht der einzige Zeitvertreib sein. Manche Menschen seien auf die Google Suche angewiesen, so Baylis, und eine Menge Kinder würde praktisch "hirntot" werden, wenn sie so vom Internet abhängig seien. Dadurch könnten sie die Dinge nämlich nicht auf althergebrachte Weise erledigen.

Der Erfinder meint, Schulen sollten auf Mechanik-Baukästen setzen, um den Kindern Praktisches beizubringen. Diese einfachen Herausforderungen würden Kindern unbezahlbare Fähigkeiten mitgeben. 

Bild-Quellen: kwant@deviantart.com

Text-Quellen: dailymail.co.uk

Joan Z. am Donnerstag, 27.12.2012 14:06 Uhr

Tags: internet kinder generation google trevor baylis

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21 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Neokortexx am 29.12.2012 12:19:02

    Google "ist" nur ein weiteres Symptom in einer Welt in der eine adäquate (Aus-)Bildung der derzeit heranwachsenen Menschen (vornehmlich Kinder und Jugendliche) auf "reines Funktionieren" ausgelegt ist. Kreativität wird in den Schulen größtenteils erstickt bzw. auf einige wenige Schulfächer (z.B. Kun ...

  • Matek0101 am 28.12.2012 13:07:59

    Nur wer stellt denn noch Informationen ins Netz, wenn jeder nur auf den anderen wartet, dass der was vorgibt? ich stelle zwar keine informationen aber wenn es irgendetwas nicht im internet gibt und ich es selber machen muss veröffentliche ich auch eine anleitung ir ...

  • widarr am 28.12.2012 11:36:44

    Diese abgesonderte Aussage von dem ist so dermaßen allgemein gehalten, dass sie keinen müden Cent wert ist. Fällt also in die Kathegorie "Tägliche Panikmache vor X" ...

  • 859638419372324 am 28.12.2012 11:04:27

    @Casanunda Man kann alles kreativ einsetzen, auch Google. Nur muss man eben auch auf die Idee kommen. Das Problem ist ja nicht Google und das Netz, sondern das man dadurch auch einen großen Teil seines Intellektes ersetzen kann was viele aus bequemlichkeit auch tun. Wobei ich die Suchmaschinen da no ...

  • Metal_Warrior am 28.12.2012 11:02:32

    In einer überwältigenden Mehrzahl kennen die denkfaulen irgendjemanden dem sie so lange auf den Docht gehen bis er ihnen das macht was sie selber nicht "können" weil sie keine Lust haben sich mit der Thematik zu befassen. Daran ändert aber der Vorschlag des E ...

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