Google vs Microsoft
Es hat Jahre gedauert, doch nun scheint Google sich Microsofts wichtigsten Kundenstock anzueignen, nämlich die Geschäftswelt. Googles Software für Business, Google Apps, bietet Textverarbeitung, Text- und Videokommunikation, und das alles cloudbasiert, das heißt, es gibt keine Software auf dem Computer des Nutzers. Nützten lange Zeit nur kleinere Unternehmen und Start-ups Googles Angebot auf diesem Sektor, steigen nun auch größere Konzerne darauf um. Beispielsweise gewann Google den Schweizer Pharmakonzern Hoffmann-La Roche, wo nun über 80.000 Mitarbeiter Google Apps nutzen. Ein wichtiges Argument ist der Preis, welcher seit der Markteinführung mit 50 Dollar pro Jahr pro Person nicht erhöht wurde, obwohl neue Features hinzugekommen sind.
Microsofts Office-Programmfamilie, welche noch kein Mailprogramm beinhaltet, wird auf Desktop PC oder Laptop installiert. Kostenpunkt sind 2013 für Geschäftskunden 400 Dollar pro Computer. Doch Microsoft erhöht die Preise, wenn zusätzliche Features angeboten werden. So kommt die Version Office 2013 den Nutzer um 50 Dollar teurer als ihre Vorgängerversion.
2013 dürfte sich vieles an Inhalt und Zusammenarbeit in die Cloud verlagern. Nicht nur Google, auch Microsoft geht auf den Trend zur Cloud ein: 2011 kam Office 365 heraus, und nun wird die Software sowohl in einer Cloudversion als auch einer Hybridversion angeboten, die Cloud Computing und herkömmliche Server nützt. Office 365 fängt preislich bei 72 Dollar pro Jahr und Nutzer an, kann jedoch bis zu 240 Dollar kosten (Versionen mit viel mehr Angebot). Der Softwarekonzern erklärt, man habe für den Preis weit mehr zu bieten als Google.
Google hält sich bedeckt darüber, wieviele Menschen tatsächlich Google Apps nutzen; man sagte nur, dass im Juni mehr als fünf Millionen Geschäftskunden das Angebot genutzt hätten. Fast alle diese Firmen sind klein, Anfang Dezember verlautbarte Google, dass auch Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern zu zahlen hätten, was bisher nicht der Fall war. Von Microsofts Seite her sehe man, so Julia White (Microsoft Geschäftssektor), noch keine Bedrohung durch Google Apps. Der Suchmaschinenkonzern habe seine Seriosität noch nicht unter Beweis gestellt und sei doch in erster Linie ein Werbekonzern.
Bild-Quellen: yasincrow@deviantart.com
Text-Quellen: nytimes.com
Joan Z. am Donnerstag, 27.12.2012 12:26 Uhr
Angenommen man wäre verantwortlich für die IT eines Großunternehmens. In dieser Verantwortung musst du entscheiden, ob die Unternehmensdaten bei Google in USA oder bei Microsoft in Irland liegen. Wem würdest du den Zuschlag geben? Je nach Größe und Art des Unterneh ...
Die nächste fatale Fehleinschätzung des Marktes von Microsoft. Die werden wieder erst aufwachen, wenn der Zug abgefahren ist. Der einstige "Weltmarktführer" demontiert sich Stück für Stück selber. Hmm zu sagen: "Liebe Aktionäre, wir fühlen uns von Google stark bedr ...
Microsoft sieht sich vom Suchmaschinenriesen nicht bedroht. Die nächste fatale Fehleinschätzung des Marktes von Microsoft. Die werden wieder erst aufwachen, wenn der Zug abgefahren ist. Der einstige "Weltmarktführer" demontiert sich Stück für Stück selber. ...
Angenommen man wäre verantwortlich für die IT eines Großunternehmens. In dieser Verantwortung musst du entscheiden, ob die Unternehmensdaten bei Google in USA oder bei Microsoft in Irland liegen. Wem würdest du den Zuschlag geben? Auch wenn ich Irland klar bevorzu ...
Sorry, aber jegliche Fakten die hier in den News zusammen getragen wurden gelten für den US-Markt. Kein Wunder, wenn die Quelle ebenfalls aus USA stammt. Wenn ein schweizer Pharmakonzern entschieden hat mit 80.000 Usern zu Google Apps umzuziehen, dann ist das sehr beachtlich. Für diese "success sto ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.