In der Bild am Sonntag kündigte der Chef der Deutschen Bahn Rüdiger Grube an, man wolle im Februar kommenden Jahres neue Sicherheitskonzepte entwickeln. Dies ist eine Reaktion auf den misslungenen Bombenanschlag in Bonn. „Wir wollen mehr Videoaufzeichnungen und damit eine bessere Verfolgung von Straftaten auf Bahnhöfen.“
Ein anderes Ziel ist die Zusammenarbeit mit Behörden. Diese solle „noch besser“ werden. Die Verantwortlichkeit für Aufzeichnungen legt Grube in die Hand der Behörden. So sagte er: „Generell gilt, dass wir die Bahnhöfe mit Kameras bewachen. Aufzeichnungen muss die Bundespolizei beauftragen."
Illusionen wolle man sich bei der Überwachung aber nicht hingeben. Kameras seien kein Universalmittel zur Lösung aller Probleme. Vielmehr gehe es darum, eine Aufklärung zu vereinfachen, Kameras „sind aber kein geeignetes Mittel, Straftaten zu verhindern“, so Gerd Neubeck, Sicherheits-Chef der Bahn. „Betrunkene oder Menschen, die im Affekt handeln, achten nicht darauf, ob es eine Videoüberwachung gibt. Und vorsätzlich Kriminelle vermummen sich oder umgehen die Überwachungsinstrumente.“
Auf die Terroranschläge in der Londonder U-Bahn bezogen sagte Neubeck, dass Fanatiker dadurch nicht abgehalten würden, sondern sich eher über die Veröffentlichungen von Videobildern ihrer Taten freuen würden.
Die Kosten für mehr Kameras wolle die Bahn aber nicht alleine tragen. Während die Bundespolizei behauptet, es gäbe „so etwas wie unternehmerische Sicherheitsvorsorge“, verwies Neubeck darauf, dass das „Verhindern von Straftaten Sache der Polizei ist“. „Wer die Zuständigkeit für eine Aufgabe hat, trägt in erster Linie auch die Kosten." Außerdem könne die Bekämpfung des Terrorismus nicht in Bahnhöfen stattfinden. Das Problem müsse man an der Wurzel angehen.
Text-Quellen: sueddeutsche.de
Robert Clausen (g+) am Sonntag, 23.12.2012 20:04 Uhr
Du hättest Recht, wenn es um einzelne Bahnhofskameras gegangen wäre. ...
Das Problem ist eben, daß die Masse, oder die Bevölkerung als potentielle Straftäter angesehen wird. Die Freiheit aller einzuschränken, wegen einiger weniger ist unverhältnismäßig.Das wäre dann der Fall wenn alle Bahnhofsbenutzer (oder vergleichbare Gruppen) grundsätzl ...
Doch. Nicht wenige Verbrecher sind Mehrfachstraftäter. Wenn ich durch effektivere Aufklärungsmaßnahmen solche Leute aus dem Verkehr ziehen kann, dann bedeutet das sehr wohl, dass ich damit künftige Opfer verhindern kann, nämlich genau die von diesen Straftätern. Mi ...
Nein. Selbst wenn dadurch die Aufklärung erleichtert werden würde, dann bedeutet dies keinesfalls, daß es dadurch weniger Opfer geben würde. Doch. Nicht wenige Verbrecher sind Mehrfachstraftäter. Wenn ich durch effektivere Aufklärungsmaßnahmen solche Leute aus dem Verk ...
Das beinhaltet folgende Aussage: "Ich nehme weitere Opfer billigend in Kauf, weil mir effektivere Aufklärungsmaßnahmen...zu teuer sind." : Nein. Selbst wenn dadurch die Aufklärung erleichtert werden würde, dann bedeutet dies keinesfalls, daß es dadurch wenig ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.