Gulli Glosse
Eines der diskutierten Szenarien für den Untergang der Menschheit ist ja seit Jahrzehnten die Machtübernahme durch intelligente Maschinen und Computerprogramme. Auf so manchem Game-Server könnte man meinen, es ist schon soweit, laufen dort doch zeitweise mehr Bots herum als Spieler (und stellen sich auch nicht blöder an als so mancher Noob und Boon aus Fleisch und Blut). Einige Menschen leisten jedoch noch heldenhaft Widerstand gegen die Science-Fiction-Dystopie. So unter anderem die Sicherheitsabteilung von Arena.Net, die nach eigenen Angaben ebenso Fortschritte im Kampf gegen Bots verbuchen konnte wie die Betreiber von Diablo 3, Schneesturm Unterhaltung. Aber wir wissen ja alle, was hinterher kommt: Nach den Robotern folgen die Klon-Krieger und so freuen wir uns schon auf eine Invasion gleichartiger Horden zwölfjähriger Kinder, die versuchen, alle guten Items für sich zu horten, und im synchronen Takt die Mütter anderer Spieler beleidigen. Wenn dann die Welt tatsächlich untergeht, kommt es wahrscheinlich als Erleichterung.
Das Google-Doodle zum Ende des Maya-Kalenders - wenn Sie dies sehen können, ist die Welt noch immer nicht untergegangen![]()
Ebenfalls Weltuntergangs-Gefühle dürften einige Computer-Nutzer im Iran gehabt haben. Wer wichtige Daten und keine Backups hatte - ohnehin eine Mischung, die nahe legt, dass der Besitzer nicht die hellste Kerze auf der Torte ist - dürfte sich angesichts des neuen, Festplatten überschreibenden Computerschädlings, der dort aktuell kursiert, gefühlt haben wie der erste Offizier der Titanic fünf Zentimeter vor dem Eisberg. Andere Computer-Nutzer dagegen versuchen angesichts ihrer Browser-History und Warez-Sammlung vermutlich gerade verzweifelt, sich eine Kopie von dem Virus zu besorgen und diese, wenn es zu unchristlicher Zeit an der Tür klingelt - Stichwort Morgengrauen, Udo-Vetter-Fans werden wissen, wovon ich spreche - "versehentlich" auf ihre Festplatte loszulassen. Hier gilt wie so oft: des einen Freud' ist des anderen Leid.
Counter-Strike-Wallpaper - links im Bild einige der stylishen Outfit-Optionen für den modebewussten Terroristen von heute
Normalerweise kennt man planmäßige Abstürze vor allem von Windows Vista. Nun aber steht fest: die NASA kann es auch. Die Sonden "Ebb" und "Flow" stürzten kürzlich planmäßig auf dem Mond ab und beendeten somit die Mission "GRAIL". Diese allerdings hat zwar interessante wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen, aber, soweit bekannt, nicht den heiligen Gral gefunden. Das hat aber auch seine Vorteile, bleibt uns so doch ein entsprechender Roman von Dan Brown erspart. Aber der ist vermutlich ohnehin gerade beschäftigt mit einer Story darüber, wie sein Held, der Symbotrollolol (oder so ähnlich) Robert Langdon die Welt vor der Maya-Apokalypse rettet…
Richard of York muss verrückt gewesen sein - jetzt wenigstens eine heiße Schokolade!
Was wir sonst noch sagen wollten: Deine Mudda steht in Washington und verkauft 7000 Wii U!
In diesem Sinne: Im Namen der ganzen gulli:Redaktion frohe Feiertage, lasst euch verwöhnen, macht es gut, bleibt gesund, wir lesen uns bald wieder.
Bild-Quellen: "Counter Strike Wallpaper" by CobraCalhoun@DeviantArt
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 23.12.2012 16:28 Uhr
Wieder mal super geschrieben die Glosse, merkt man gleich wers geschrieben hat ^^. Das beste is der Mudda-Witz. ...
Die im Vorfeld groß beworbene Maya-Apokalypse ist - wie die letzten tausend Weltuntergänge auch - ausgefallen. Die Freude darüber ist allerdings nicht ganz ungetrübt angesichts der Art und Weise, wie sich einige Personen so aufführen. Wir blicken zurück auf eine turbulente Woche, die trotz des ausge ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.