EU-Kommissarin Neelie Kroes verspricht stärkeres Engagement für Digitalisierung des europäischen Filmerbes
Laut Bericht laufen einige unserer heutigen Filme Gefahr, künftigen Generationen für immer verloren zu gehen, ganz so wie die Werke aus der Stummfilmzeit, von denen nur noch 10 % erhalten sind. Selbst Filme, die bereits digitalisiert wurden, sind gefährdet: aufgrund von Formatierungs- und Interoperabilitätsproblemen könnten auch Filme aus den Anfängen des digitalen Zeitalters für immer verloren gehen. Dies erklärt die EU-Kommission in einer aktuellen Pressemitteilung angesichts der Veröffentlichung des Dritten Durchführungsberichtes zur Empfehlung zum Filmerbe. Hier sollte nachgebessert werden, um Filme als wichtiges Kulturgut für die Zukunft zu sichern und auch, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Erst 1,5% des europäischen Filmerbes wurden laut Bericht bereits digitalisiert. Entsprechende Bemühungen scheitern häufig entweder an fehlenden finanziellen Mitteln oder an der komplizierten juristischen Situation.
Anlässlich dieser Erkenntnisse erklärte Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission: "Es ist geradezu grotesk, dass unser Filmerbe im 21. Jahrhundert unsichtbar ist. Die Kultur ist das Herz Europas, und das Filmschaffen ist ein Herzstück unserer Kultur. Ich werde mich entschlossen dafür einsetzen, dass dieses Vermächtnis online verfügbar gemacht wird. Deshalb werde ich 2013 einen entsprechenden Vorschlag vorlegen, um die Mitgliedstaaten und die beteiligten Akteure dabei zu unterstützen, ihre Kräfte im Hinblick auf die Online-Bereitstellung von Filmwerken zu bündeln."
Es wäre zu hoffen, dass die EU sich zukünftig stärker in diesem Bereich engagiert. Als beispielhaft bei der Digitalisierung von Filmen gelten Schweden und das Vereinigte Königreich.
Bild-Quellen: Agathe D. unter CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Annika Kremer (g+) am Samstag, 22.12.2012 17:38 Uhr
Eher nicht 95 % von denen Wissen nicht mal wie man eine XviD richtig encoded ;) ...
einfach filme an "groups" schicken. die machen dann die arbeit. :D ...
Einem neuen Bericht der Europäischen Kommission zufolge gibt es bei der Digitalisierung des europäischen Filmerbes noch erheblichen Nachholbedarf. EU-Kommissarin Neelie Kroes versprach daher, dass es zukünftig stärkere Bemühungen geben werde, alte wie neue Filme in digitaler Form verfügbar zu machen ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.