QR-Code
Im Rahmen der neuen Betrugsmasche werden herkömmliche Werbeplakate, auf denen sogenannte QR-Codes aufgedruckt sind, überklebt. Die viereckigen Schwarz-Weiß-Bildchen sind letztlich nicht mehr als eine Anweisung für Endgeräte, einen bestimmten Link aufzurufen. Werbetreibende nutzen diese Technik gern, um Kunden auf ihre eigene Seite zu locken, auf der diese eventuell weitere Informationen zu einem beworbenen Produkt erhalten. Allerdings kann der Nutzer, der den Code zumeist mit seinem Smartphone ausliest, mit bloßem Auge nicht erkennen, auf welche Adresse das Muster letztlich verweist.
Diese Eigenschaft machen sich nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mittlerweile Kriminelle zunutze, indem sie die Plakate mit ihren eigenen Codes überkleben. Mittels dieser „Atagging“ genannten Methode sollen Nutzer auf Links verwiesen werden, die ihr Handy mit schädlicher Software infizieren. Ist das Endgerät letztendlich mit einem Virus oder Trojaner belastet, stehen dem Angreifer etliche Möglichkeiten offen, beispielsweise gespeicherte Bankdaten auszulesen. Die Hemmschwelle für das Opfer, ein verlinktes Programm zu installieren, dürfte im Falle einer seriösen Werbung ohnehin her abgesetzt sein.
Um derartigen Manipulationen nicht auf den Leim zu gehen, ist in erster Linie ein gewisses Misstrauen gegenüber abgedruckten QR-Codes auf öffentlichen Werbeplakaten hilfreich. Weiterhin ist es sinnvoll die verlinkte URL nicht direkt zu öffnen, sondern sich zunächst die Adresse genau anzusehen. Denn im Normalfall dürfte ein gefälschter Link nicht auf den zu erwartenden Server der werbenden Firma verweisen. Eine effektivere Methode, seine Daten zu schützen ist es allerdings natürlich, erst gar keine sensiblen Informationen auf seinem Handy mit sicher herumzutragen und nicht auf QR-Codes unbekannter Herkunft zu vertrauen.
Text-Quellen: it-news-world
Julian Wolf (g+) am Freitag, 21.12.2012 19:11 Uhr
Sehr kreativ! Würde nie auf die Idee kommen mit meinem Handy ein Plakat-QR zu öffnen, aber scheint ja leichte Opfer zu geben die sich Freiwillig Werbevideos und son Kram angucken. ...
Das nennt man Fortschritt! ... wer sagt denn, das die Kriminalität nicht fortschrittlich wäre? :D Ich stelle mir das so vor, wenn ein Markt mal wieder Ramsch anpreist, könnte man ja per QR-Code auf eine Testside verweisen, die diese Anpreisung richtig stellt! :T ... zum Thema, es scheint so, das d ...
Die meisten Smartphone Besitzer würden das doch auch so nicht merken. Menschen die eine Desktop-Verknüpfung auf einen USB stick kopieren und dann meinen das sie das Programm auf ihrem USB Stick hätten kennen sich doch mit diesen Links aus. ...
Ein Scanner, der einfach einen Domainnamen (meinetwegen in einer Standardschrift) lesen kann, wäre da schon viel sicherer (weil dann gehen nur noch Dinge, wie mit "Rechtschreibfehlern" überkleben, aber das könnte einem dann sogar noch eher auffallen ;) ). ...
rl rickrolling ;) Der ist leider meistens geblockt ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.