Bilder des damaligen Oberbefehlshaber der US-Luftraumüberwachung
Bereits seit 1955 wird die Tradition der gespielten Weihnachtsmannsuche nun gepflegt. Im Rahmen der Aktion trackt das amerikanische North American Aerospace Defense Command (NORAD), das eigentlich für die Überwachung des Luftraumes zuständig ist, die vermeintliche Flugroute des Weihnachtsmanns. Wie auf der Webseite beschrieben wird, dienen am 24. Dezember unter anderem Infrarotscanner dazu, die leuchtende Nase des Rentiers Rudolf zu orten und somit auf die entsprechenden GPS-Koordinaten zu schließen.
Die falsche Werbeanzeige
Erstmals arbeitet die Militäreinrichtung bei der Darstellung der Strecke nicht mehr mit dem US-Unternehmen Google zusammen. Bislang kooperierten die beiden Partner, damit die Route am Weihnachtsabend auf Google Maps erkennbar gemacht werden konnte. Nun soll die gesamte Aktion über Microsofts Kartendienst Bing Maps veranstaltet werden. Über den richtigen Link soll es in der Weihnachtsnacht folglich möglich sein, die aktuelle Position des Schlittens zu erkennen.
Der Ursprung des Projekts liegt bereits über 50 Jahre zurück. 1955 unterlief dem amerikanischen Sears Roebuck & Co. aus Colorado Springs bei der Schaltung einer Zeitungsanzeige ein Fehler. Im Rahmen einer Werbeaktion sollten Kinder ursprünglich eine Telefonnummer anrufen können, über die sie persönlich mit dem Weihnachtsmann verbunden wurden. Durch einen Tippfehler erreichten die Anrufer allerdings keinen der Kaufhausmitarbeiter, sondern wurden zum damaligen Oberbefehlshaber der US-Luftraumüberwachung durchgestellt. Dieser wimmelte die vielen Kinder allerdings nicht ab, sondern beorderte seine Mitarbeiter, den Anrufern den aktuellen Standort von Santa Claus durchzugeben.
Über die Jahre entwickelte sich so eine Tradition, die auch heute zu Zeiten des global verfügbaren Internets gepflegt wird. In diesem Zuge wurden für dieses Jahr sogar Apps für Android, iOS, Windows Phone und Windows 8 entwickelt, die bei der Beobachtung der Flugroute helfen. Auf der Webseite des NORAD wird ebenfalls über die neusten Aktivitäten des Weihnachtsmanns berichtet. Am Freitagmorgen konnte man über das Radar beispielsweise erste Bewegungen am „North Pole International Airport“ erkennen, heißt es auf Twitter.
Bild-Quellen: noradsanta
Text-Quellen: noradsanta
Julian Wolf (g+) am Freitag, 14.12.2012 17:09 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.