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Nach Hackerangriff: 1,6 Millionen FBI- und NASA-Logins veröffentlicht

Das Logo der Hackergruppe

Das Logo der Hackergruppe

Die Hackergruppe GhostShell hat die Verantwortung für einen Hackerangriff übernommen, bei dem 1,6 Millionen Login-Daten der Raumfahrtbehörden NASA und ESA sowie des FBI und Pentagon abgegriffen und veröffentlicht wurden. Auch die Daten verschiedener Zuliefer wurden ins Internet gestellt. GhostShell hat mit mehreren Aufsehen erregenden Angriffen ein durchaus erfolgreiches Jahr hinter sich.

Ghost Shell hat auf Pastebin eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der die Hackergruppe, der eine Nähe zum Anonymous-Kollektiv nachgesagt wird,  erklärt, man habe 1,6 Millionen Datensätze erbeutet. Diese enthalten laut der Pressemitteilung die Login-Daten der Raumfahrtbehörden NASA und ESA, des FBI und des Pentagon, der US-Notenbank, Interpol und Zulieferer. 

Im Rahmen von ProjectWhiteFox seien diese Daten erbeutet worden, man habe die Betreiber aber bereits über die Schwachstellen informiert, heißt es weiter.

Die Hackerorganisation kann auf ein für sie durchaus positives und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Im August dieses Jahr veröffentlichte sie über eine Million Account-Informationen von Banken und Behörden. Im Oktober gelang den Hackern der nächste Coup. 120.000 Datensätze von Studenten und 2,5 Millionen Datensätze russischer Behörden wurden ins Netz gestellt.

Eine inhaltliche Auseinandersetzung der Hacker mit den von ihnen  geleakten Daten fand wohl statt. Sie beschweren sich über die ihrer Meinung nach schlampige Arbeit der Behörden. 

Ziel der Gruppe ist es, „Aufmerksamkeit auf die Informationsfreiheit im Netz zu ziehen und Hacktivismus zu bewerben.“ Ein Punkt, der die Aktivisten stört, ist das Gebaren der ITU (International Telecommunication Union). Die aktuelle Konferenz könne das Schicksal der Zukunft des Internets entscheiden. Deswegen brauche man Aufmerksamkeit.

Im Wortlaut ist die Pressemitteilung auf Pastebin hier zu finden.

Text-Quellen: http://pastebin.com/agUFkEEa

Robert Clausen (g+) am Mittwoch, 12.12.2012 00:58 Uhr

Tags: fbi nasa hacktivismus ghostshell

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vgwort
 
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41 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Novgorod am 19.12.2012 17:43:39

    es wird sich erst zeigen ob kriminelle die fbi daten nutzen konnten oder nicht. da ist der einsatz mit menschen leben etwas höher. ach, da bin ich relativ unbesorgt.. ich glaube kaum, dass das FBI geheime order irgendwie "lebensgefährliche" daten ausgerechnet auf ...

  • hasi am 19.12.2012 08:06:13

    @Novgorod du bist vielleicht die rühmliche ausnahme. alle entscheindungsträger die damals entscheiden mussten das das handling des online geschäft an einen "großen" ausgelagert wird und man die eigenen Leute feuert haben immer noch daran zu knapsen, wenn auf einmal 1/5 der belegschaft gehen muss is ...

  • Novgorod am 18.12.2012 23:38:02

    wenn menschen ihren job verlieren und eine abteilung ausgesourced wird nur weil ein paar pickelgesichtige script kiddies samstag nacht spass haben wollten, dann ist da für mich schluss mit lustig. beim wem willst du dich denn beschweren? ist der hurricane schuld, dass m ...

  • hasi am 18.12.2012 21:41:27

    @Novgorod ich habe heute mit binären wesen rücksprache gehalten und die haben mit versichert, daß es immer wieder vor kommt das du bei der vielzahl von extensions sich irgendwas als unsicher herausstellt und als silent update gefixed wird. eine wirklich große programmierbude die ziemlich fit ist mu ...

  • Novgorod am 18.12.2012 16:48:41

    na, das riecht doch fast nach einem weiteren accountsuizid :D aber vielleicht nochmal abschließend ganz langsam zum mitschreiben... auf sowas: ich hoffe jeder der coolen Hacker bekommt 99 mal lebenslänglich. :buh:antworte ich normalerweise mit sowas: [QUOTE=hasi;146864 ...

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