Japan: 60 Kanäle mit je 400 Gbps möchte die Forschungsgruppe bis 2014 übertragen können.
Realisiert werden soll das Ganze durch eine konsequente Weiterentwicklung der bereits vorhandenen Übertragungs-Techniken. Potential sehen die Firmen vor allem bei der Optimierung von Kanal-Multiplexing und Signal-Modulation. Zudem soll die Signalverschlechterung bei langen Übertragungswegen weiter optimiert werden.
Ein weiteres Ziel ist eine Integration der neuen Netzwerke in bereits bestehende Systeme. Gerade in Japan mit seinen häufig auftretenden Erdbeben aufgrund der geographischen Lage ist auf eine möglichst gute Redundanz der öffentlichen Netze angewiesen. Für die Netze sind Erdbeben gleich doppelt gefährlich. Erstens wegen einer möglichen Beschädigung der Übertragungswege und zweitens wegen dem normalerweise zu erwartenden massiven Traffic-Anstieg direkt nach einem solchen Ereignis.
Glasfaser-Übertragung hat den weiteren Vorteil eines geringeren Energiebedarfs. So soll der Energieverbrauch der öffentlichen Netze in Japan bei flächendeckender Umstellung um bis zu fünfzig Prozent gesenkt werden können.
In Laborversuchen bei NTT wurden bereits im September Geschwindigkeiten von bis zu 1 Petabit pro Sekunde über eine einzelne fiberoptische Verbindung erreicht. Die Übertragungsstrecke betrug bei dem Experiment immerhin 50 km. Die Ziele des Projektes mit vergleichsweise niedrigen 24 Tbps im Vergleich also durchaus realistisch. Gesponsert wird das Projekt zudem vom japanischen Ministerium für Interne Angelegenheiten und Kommunikation im Rahmen eines groß angelegten Ausbauprogramms für die öffentliche NetzInfrastruktur. Durch den Ausbau soll vor allem eine zuverlässige Aufrechterhaltung der Kommunikation bei Naturkatastrophen ermöglicht werden.
Text-Quellen: computerworld
Malte Kremer (g+) am Dienstag, 11.12.2012 13:35 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.